Amalienbad
Art-Déco-Eleganz in Favoriten
Reumannplatz 23, 1100 Wien
Amalienbad - © alt68erin - Fotolia.com
Art-Déco-Eleganz im Amalienbad in Favoriten.
© Fotolia Bilddatenbank - de.fotolia.com
Das Amalienbad befindet sich im 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten auf dem Reumannplatz. Die Badeanstalt wurde in den Jahren 1923 bis 1926 nach Plänen der Architekten Karl Schmalhofer und Otto Nadel erbaut. Die großen Skulpturen an der Fassade schuf Karl Stemolak, die keramische Innenausstattung stammt aus den kunstkeramischen Werkstätten der Brüder Schwadron. Ihren Namen Amalienbad erhielt sie nach der im Jahr 1924 verstorbenen Favoritner Gemeinderätin Amalie Pölzer. Die Wiener Bäder (MA 44) haben hier ihren Sitz.
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Luftbild - Amalienbad.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Das Amalienbad zählte bei seiner Eröffnung zu den größten Bädern Europas. Das Amalienbad war zur Zeit seiner Errichtung europaweit richtungsweisend und sollte der Arbeiterschaft die Möglichkeit zur regelmäßigen Körperpflege und sportlichen Betätigung geben – das Schwimmen als Gegenentwurf zu Wirtshausbesuch und Alkoholkonsum! In architektonischer Hinsicht war das Bad an den Grundrissen römischer Thermen angelehnt. Die elegante Innenausstattung erfolgte im Art-Déco-Stil. Die Schwimmhalle besaß neben Tribünen auch ein bewegliches Glasdach, das man in nur drei Minuten öffnen konnte.
Bauarbeiten am Fundament des Amalienbads, 1923.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Von konservativen Kreisen wurde das Amalienbad geradezu als Symbol der angefeindeten sozialdemokrati- schen Kommunalpolitik kritisiert. So schrieb die "Reichspost", das Zentralorgan der Christlichsozialen Partei, am 17. September 1933:
Die Gemeindeverwaltung trieb einen Luxusaufwand, der mit ihrem Vernichtungskrieg gegen allen Luxus in schreiendstem Widerspruch stand [...] Auch Proletarier brauchen Bäder. Also baute man ihnen einen kostspieligen Badepalast, in dem sie sich gar nicht heimisch fühlen.
Amalienbad - Vorhalle um 1930.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Duschkabinen vor dem Warmwasserbecken, 1926.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Die Anlage bot Platz für etwa 1.300 Besucher und zählte damit zu den größten Bädern Europas. Architektonisch war es an den Grundrissen römischer Thermen angelehnt, wobei unterschiedlichste Bademöglichkeiten angeboten wurden: Es gab Dampf- und Heißluft-, medizinische Bäder (wie Diathermiebehandlung, Schlamm-, Sole-, Gas- und elektrische Bäder), Wannen und Brausen. Letzteres galt als Ergänzung zum Wohnbauprogramm des "Roten Wien", wo in den Grundrissen der Gemeindewohnungen ursprünglich kein Bad vorgesehen war.
Wien 10, Amalienbad; Fassade von rechts. ;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschaden am Wiener Amalienbad. Das Bild zeigt das schwer beschädigte Gebäude,
davor große Ziegelhalden, links vorne eine Ruine, Menschen gehen vorbei; 1945.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Aktfiguren des Bildhauers Karl Stemolak an der Fassade des Bades verweisen auch auf die Körperpflege; Männer und Frauen sind hier in Haltungen dargestellt, die mit Waschen und Duschen in Bezug stehen.
Schwimmhalle um 1930.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Schwimmhalle. Axialdurchblick von der Sprungturmseite aus.
Österreichische Lichtbildstelle; um 1933
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der schwer beschädigte Bau wieder instand gesetzt werden, wobei leider wertvolle architektonische Elemente verloren gingen. Die feierliche Wiedereröffnung erfolgte bereits im Februar 1948. Im Zuge der umfangreichen Generalsanierung von 1980 bis 1986 wurde auf die Bewahrung historischer Teile großer Wert gelegt; gleichzeitig wurde das Bad modernisiert und um eine Trainingsschwimmhalle erweitert.
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Amalienbad - Innenansicht Eingangsbereich Blickrichtung Ausgang.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Kandschwar
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Amalienbad - Innenansicht im Eingangsbereich Blickrichtung Treppenhaus.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Kandschwar
Heute ist das Amalienbad wieder eine der schönsten Badeanstalten Europas. Besonders eindrucksvoll sind die eleganten Innenräume, etwa die Saunabereiche (Frauen und Männer saunieren bis auf wenige Ausnahmetage getrennt), einzigartig das runde Warmwasserbecken im Art-déco-Stil mit Mosaik auf dem Beckenboden, breiten Stufen und umgebenden Säulen.
Einrichtungen und Angebot
Hallenbad, Sauna, Dampfbad, Brausebad, Kinderbecken, Versehrtenschwimmen, behindertengerechte Ausstattung, Seniorentag, Sonnenbad, Solarium, Massage, Kosmetik, Fußpflege, Ambulatorium, Saunabuffet und Restaurant
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Brausebad I. Klasse. Österreichische Lichtbildstelle; um 1930
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Schwimmhalle. Brausebad II. Klasse. Österreichische Lichtbildstelle; um 1930
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der gesamte Saunabadebereich ist Nacktbereich und daher ohne Badebekleidung zu betreten. Die Sauna verfügt über einen Frauen- und Männerbereich. Zu bestimmten Zeiten werden diese Bereiche geschlechtergetrennt, gemischt oder als Familiensauna betrieben. Familiensauna bedeutet, dass Familien oder Paaren sowie erwachsenen Einzelpersonen in Begleitung eines Kindes bis zum 15. Lebensjahr der Zutritt gestattet ist. Der Zutritt in die Sauna ist Kleinkindern ab zwei Jahren erlaubt. Windelreinen Kindern ist auch die Benützung der Saunabecken gestattet.
Ein sozialdemokratisches Schwimmbad
Textausszug: Duncan J. D. Smith; Nur in Wien
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Amalienbad am Reumannplatz in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Die langen, heißen Sommer und der leichte Zugang zu den ruhigen Gewässern der Alten und Neuen Donau haben Schwimmen in Wien zu einem Volkssport gemacht. Jenen, die „al fresco“ baden wollen, steht das alte Freibad Gänsehäufel an der Alten Donau mit seinen baumbestandenen Ufern und seinen für bestimmte Berufe reservierten Abteilungen (siehe das Straßenbahner-Bad) zur Verfügung; ebenso das elegante Krapfenwaldlbad mit seinen mediterran anmutenden Kiefern an den Ausläufern des Wienerwalds im 19. Bezirk, mit den alten hölzernen Umkleidekabinen von 1914 und dem herrlichen Ausblick über Wien; auch das Schafbergbad im XVIII. Bezirk verbindet Schwimmvergnügen mit einer prachtvollen Aussicht.
Amalienbad - © QArts - Fotolia.com
Das Amalienbad am Reumannplatz in Favoriten.
© Fotolia Bilddatenbank - de.fotolia.com
Wer lieber unter Dach badet, ist mit dem historischen Jörgerbad im XVII. Bezirk (Hernals) bestens bedient; es wurde 1912 eröffnet, besitzt farbige Glasfenster, die Goldfische darstellen, und hübsche Fliesen mit Wellenmuster im Foyer. Doch die „pièce de resistance“ der Wiener Schwimmbäder ist sicher das Amalienbad, das zeigt, wie die Wiener sozialdemokratische Stadtregierung der Zwanzigerjahre nicht nur öffentliche Einrichtungen schuf, sondern dies auch sehr stilvoll.
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Kaltbecken im Saunabereich - Amalienbad.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Otto Nadel und Karl Schmalhofer, damals Angestellte in der Bautensektion des Wiener Magistrats, haben das Gebäude entworfen. Als es 1926 eröffnet wurde, war es eines der größten Schwimmbäder Europas: bis zu 1300 Menschen konnten dort baden. Das Amalienbad gilt auch als eines der schönsten Baudenkmäler des Roten Wien. Das Hauptbecken ist 33 Meter lang und durch ein gewölbtes Glasdach überdeckt, das man bis zur Rekonstruktion nach schweren Bombenschäden im 2. Weltkrieg durch eine Schiebevorrichtung öffnen konnte.
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Innenansicht: Schwimmhalle mit Kabinenbalkon.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Kandschwar
Die Innenausstattung wurde nicht einfach und schlicht gehalten, sondern im damals modernen Art-Déco-Stil. Am deutlichsten sieht man das bei den bunten, so praktischen wie ästhetisch ansprechenden Mosaiken im Hauptbecken, in der Sauna und im Foyer, die das Amalienbad berühmt gemacht haben. Der Platz, an dem das Hallenbad steht, ist nach Jakob Reumann benannt, Arbeiterführer und erster sozialdemokratischer Wiener Bürgermeister, bekannt für seine Kämpfe mit dem Stadtrat um das Los der Arbeiter zu verbessern.
Amalienbad - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Eingangsbereich des Amalienbades in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Kandschwar
Bemerkenswerter Weise gibt es in der Inneren Stadt nur ein einziges Hallenbad, und zwar im Vienna Marriott Hotel. Das war aber nicht immer so. Hinter einem unscheinbaren Toreingang in der Weihburggasse 20 befand sich einst das heute verlassene Zentralbad, das erste und einzige öffentliche Bad im I. Bezirk (leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich). Es liegt über einem natürlichen Brunnen, der pro Tag 200 000 Liter Wasser liefert; einst flossen sie in eine Reihe wunderschön gekachelter Bäder im maurischen Stil, die in unterirdischen Säulenhallen lagen. Im Hof dahinter ist ein unterirdischer Heizraum, der durch ein Glasdach erhellt wird.
Das Amalienbad am Reumannplatz in Favoriten.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Das zweite große Volksvergnügen, das Kino, ist in Wien ebenfalls gut vertreten; wie sein historisches Pendant, das Schwimmbad, hat es aber im 2. Weltkrieg schwer gelitten. Auf jeden Fall sehenswert ist das Metro Kino, Johannesgasse 4 in der Inneren Stadt, ein schönes, vom Österreichischen Filmarchiv betriebenes Kino aus der Belle Epoque (1900) mit einem besonders gemütlichen, holzgetäfelten Zuschauerraum, komplett mit Kronleuchter und Stuckplafond.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Schwimm-Meisterschaft der Sozialistischen Jugend im Amalienbad
Wien : Götz, Wilhelm ;Veranstaltung ;1967
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Sehenswert sind auch die Breitenseer Lichtspiele, Breitenseer Straße 21 im XIV. Bezirk (Penzing). Sie wurden 1909 in einem Gebäude im Wiener Jugendstil eröffnet und sind das älteste noch in Betrieb stehende Kino Wiens, vielleicht sogar der Welt; die 186 Original-Holzsitze befinden sich noch am selben Platz.
Mit freundlicher Genehmigung (Textausszug):
Duncan J. D. Smith; Nur in Wien
Christian Brandstätter Verlag GmbH & Co KG
Städtisches Bad - Amalienbad
Art-Déco-Eleganz in Favoriten
Reumannplatz 23, 1100 Wien
Telefon: +43 (0)1 607 47 47
Öffnungszeiten:
Kassaschluss Schwimmhalle: eine Stunde vor Betriebsschluss
Sauna und Sonnenbad: 1,5 Stunden vor Betriebsschluss
Brausebad: eine Stunde vor Betriebsschluss
Badeschluss Schwimmhalle: eine halbe Stunde vor Betriebsschluss
Sauna und Sonnenbad: eine halbe Stunde vor Betriebsschluss
An Feiertagen finden keine Kurse und Spezialangebote wie Frauenschwimmen, Schwimmen für Seniorinnen, Senioren und Versehrte, Aqua-Rhythmik oder Pool-Gymnastik statt.
Der Betriebsschluss der jeweiligen Bereiche (Schwimmhalle, Sauna, Brausebad, Sonnenbad) ist der Tabelle mit den Öffnungszeiten zu entnehmen.
www.wien.gv.at/amalienbad
www.wien.gv.at/baeder/oeffnungszeiten
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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