Flugfeld Aspern
Einst der größte und modernste Flughafen Europas
Ehemaliges Flugfeld Aspern, Wien.
Flugfeld Aspern aus der Vogelperspektive im Juni 2007: in der Mitte der vorderen
Rollbahn das Kfz-Trainingsgelände des ARBÖ; in der linken oberen Ecke der
Gebäudekomplex von General Motors mit der langgestreckten Halle des Motoren-
und Getriebewerks und dahinter – weniger gut ersichtlich – die beiden kleineren Gebäude
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Aspern war bis zur Eingemeindung nach Wien, 1904/05, eine eigenständige Gemeinde und ist heute ein Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk, der Donaustadt, sowie eine der 89 Wiener Katastralgemeinden. Ein kleiner Teil der Katastralgemeinde Aspern liegt im 2. Gemeindebezirk, der Leopoldstadt. Aspern liegt zwischen der Lobau, Stadlau, Breitenlee, Essling und Hirschstetten. Der Flughafen Aspern oder auch Flughafen Wien-Aspern (ICAO-Code: LOWA) war als einst größter österreichischer Flughafen der Vorgänger des heutigen Flughafens Wien-Schwechat. Seit 2010 entsteht hier die Seestadt Aspern.
© Bild aus www.flughafen-aspern.at
Etrich Tauben im Flug beim ersten Flugtag 1912
Das Flugfeld Aspern wurde am 23. Juni 1912 mit einer Internationalen Flugwoche eröffnet. Die Bezeichnung „international“ war durchaus gerechtfertigt, denn mehr als die Hälfte der 44 Teilnehmer kam aus dem Ausland: aus dem Deutschen Reich, Frankreich, Italien, Rumänien, Russland, der Schweiz und sogar dem fernen Peru. Umso größer war die Freude, dass sich die heimischen Piloten und Konstrukteure in diesem hochkarätigen Starterfeld sehr erfolgreich behaupten konnten. Ein erheblicher Teil der recht beachtlichen Preisgelder (je Wettbewerb zw. 5.000 und 30.000 Kronen), die von öffentlichen und privaten Sponsoren und Institutionen (20.000 Kronen stellte seine Majestät, Kaiser und König Franz Josef zur Verfügung) gespendet worden waren, blieb im Lande. Gewertet wurden Höhe, Distanz, Geschwindigkeit, Steigfähigkeit, Ziel- und Notlandung sowie Kreisflug.

Erzherzog Karl und Zita auf dem Flugfeld von Aspern. Teilnahme anlässlich
der österreichischen Flugwoche: Auf der Veranda des Pavillons. ;1912.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Für damalige Zeitgenossen waren diese, uns heute als bescheiden anmutenden, Leistungen wahre Wunder, die sich über der Erde von Aspern abgespielt hatten. „Alles war berauscht von den herrlichen Flügen, die uns diese Tage geboten hatten“. Mag uns dieser Enthusiasmus auch übertrieben erscheinen, fest steht immerhin, dass Österreich im legendären „Zwölferjahr“ mit 18 stehenden und 23 Weltrekorden insgesamt an zweiter Stelle hinter Frankreich in der Rangliste der Luftfahrt lag.

Das Luftschiff "Sachsen" zu Besuch in Wien Aspern - 1913
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Öfters schon hätte Graf Zeppelin nach Wien kommen sollen. Dieses Ereignis aber war immer wieder verschoben worden. Am 9.6.1913 war es endlich so weit. Von Baden aus kommend, schwebte das Luftschiff „Sachsen“ mit dem Grafen von Zeppelin und seinem engsten Mitarbeiter, Dr. Hugo Eckner an Bord, in Wien ein. Der Zeppelin, wie das Luftschiff umgangssprachlich genannt wurde, war gegen Mitternacht aus Deutschland abgeflogen. Nach einer großen Schleife über Wien „umfuhr“ es das Schloss Schönbrunn, um den Kaiser zu begrüßen. Dann ging es weiter über die südlichen und östlichen Bezirke nach Aspern. Am Flugfeld waren hohe Persönlichkeiten der Stadt angetreten um den Grafen Zeppelin willkommen zu heißen.

Ein Flugzeug des Militärs bei der Beladung mit Flugpost für die
erste internationale Postfluglinie der Welt in Aspern.
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Das größte aviatische Ereignis des Jahres 1913 bildete wohl das 2. Internationale Flugmeeting in Aspern. Die Hektik auf dem Flugfeld begann bereits eine Woche vor Beginn der Veranstaltung. Die Tribünen wurden auf Hochglanz gebracht und die nötigen organisatorischen Vorbereitungen getroffen. Vor allem aber kamen die ersten Piloten mit ihren Maschinen an, die Kisten von den weit Anreisenden mussten ausgepackt und die Flugzeuge zusammengebaut werden.
Das Flugfeld Aspern - © Deuticke Verlag
Das Flugfeld Aspern
Am 22. Juni kam es zu einem schweren Unfall: Gleich nach Beginn der Vorführung flog der Franzose Molla wieder zur Startbahn zurück und kam dem startenden Piloten Stanger entgegen. Beide flogen knapp übereinander hinweg, wobei ein Propeller die Tragfläche des anderen berührte. Ein Absturz war unvermeidlich. Stranger und sein Passagier, Fregattenltd. Nepallek, mussten zum Teil mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Allgemein freute man sich über den Besuch des Monarchen und die Hofberichtserstattung notierte: „ ...interessierte sich der Kaiser überaus lebhaft für die Leistungen, die von den Fliegern gezeigt wurden.

Die Hangars der Einfliegerei in Aspern. Im Vordergrund die einzufliegenden Flugzeuge.
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Der ehrgeizige Flugpionier und Kunstflieger, Baron Robert Pasquiers, damals 27 Jahre alt, wollte alle anderen Kunstflugpiloten übertreffen. Zum Osterwochenende 1914 führte er mit großem fliegerischen Können ein grandioses Kunstflugprogramm dem staunenden Publikum vor. Die Flüge absolvierte er in einem Bleriot-Flugapparat. Anschließend an seine Darbietungen führten seine Begleiter Fallschirmsprünge aus ca. 400 m Höhe vor. Kpt. Ernest Bourhis führte einen Absprung aus einem Deperdussin-Monoplan, mit dem Piloten Lemoines am Steuer, aus. Bedingt durch den plötzlichen Gewichtsverlust geriet das Fluggerät aber außer Kontrolle und schlug hart auf dem Flugfeld auf.

Luftbild des Flugfeld Aspern gegen Kriegsende.
Zahlreiche Gebäude und Hangars entstanden um das Flugfeld.
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Schon 1913 waren in Aspern die Flugparks 8 und 14 der k.k. Luftschifferabteilung (Ende 1914 in k.k. Luftfahrttruppe) aufgestellt worden. Mit der Mobilmachung und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges fand jeder zivile Flugbetrieb sein Ende und fortan beherrschten Feldgrau und Flugzeuge mit dem rot-weiß-roten Hoheitszeichen, ab 1915 ersetzt durch das Eiserne Kreuz, das Bild. Die Fliegerersatzkompanie 1 war bereits Ende 1914 in Aspern aufgestellt worden, wurde aber bald nach Ujvidek verlegt. Die Heeresverwaltung baute das Flugfeld großzügig aus, zuletzt standen 18 Hangars. Aspern wurde eins der wichtigsten Zentren der Flugausbildung, der Einfliegerei der Flugzeugwerke im Wiener Raum und der Übernahmeorganisation der Luftfahrttruppen.
Kaiserliche Familie am Flugfeld Aspern anlässlich des weltweit ersten Linienpostfluges
Wien-Budapest; Karl, Robert, Zita, Otto und Adelheid (v.l.n.r.) vor dem Flugzeug. ;1918.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im letzten Kriegsjahr sollte noch einmal der Name „Flugfeld Aspern" mit einer Pioniertat und zugleich einer Vorahnung seiner künftigen Rolle als Wiener Verkehrsflughafen aufscheinen: als Ausgangspunkt der ersten internationelen Flugpostlinie der Welt! Während des Krieges hatte das Militär bereits Flugzeuge zur Feldpostbeförderung eingesetzt. Die Flugzeugentwicklung war derart voran getrieben worden, dass aus den wagemutigen Anfängen ein sicheres und vor allem verlässliches Transportmittel geworden war.
Junkers F-13, erstes Ganzmetall-Verkehrsflugzeug im Dienste der
Lufthansa (D-230). Ansicht von links hinten; nach 1919.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die fernen Länder der Ukraine, damals von deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen besetzt, aber formell frei, sollten durch eine Luftlinie nachrichtentechnisch in greifbare Nähe rücken. Da die Post keinerlei Erfahrung mit Flugzeugen hatte, wurden die Fliegerverbände des Heeres dazu herangezogen. In der Folgezeit waren 22 Flugzeuge, 14 Unteroffizierspiloten und 16 Beobachtungsoffiziere für diese Linie abgestellt worden.

© Bild aus www.flughafen-aspern.at

Das Vorfeld in den 1920er Jahren
Als Leiter und Organisator bestellte man den damals 24jährigen Frontfliegeroffizier August Raft von Marwil (gestorben 1978 in Wien). Die Postverwaltung musste für die Brief- und Telegrammbeförderung einen gewisse Garantie übernehmen, und so startete zur Probe am 20.3.1918 das erste Flugzeug. Die Vorbereitungen und die Durchführung der Flüge waren derart gelungen, dass bereits am 1.4.1918 der offizielle Betrieb mit genauem Flugplan eingerichtet werden konnte. Geflogen wurde die Strecke Wien-Krakau-Lemberg-Prosskurow-Kiew täglich in beiden Richtungen.

© Bild aus www.flughafen-aspern.at

Das Abfertigungsgebäude in den 20er-Jahren
Nach dem Waffenstillstand vom November 1918 glaubte man zunächst, die großen technischen Fortschritte, die das Flugwesen im Kriege erfahren hatte, nun auch friedlich nutzen zu können. Man hielt aber auch Luftstreitkräfte im Rahmen der neu gebildeten Volkswehr für möglich und notwendig. Mit einem Erlass des Staatsamtes für Heerwesen vom 6.12.1918 wurde die deutsch-österreichische Fliegertruppe ins Leben gerufen und mit dem Befehl vom 2.1.1919 wurden u.a. in Aspern die Fliegerhorste 5 und 6 installiert. Es war gelungen, einen Großteil der Flugzeuge der Frontverbände, vor allem aber der Ersatzeinheiten und Etappenparks sicher zu stellen.

Flugzeug vom Typ "Junkers" beim Start in Aspern..
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ab 1926 wurde der Ausbau des Flugplatzes durchgeführt. Außer den Scheinwerfern fanden sich bei Nacht entlang des Rollfeldes in Abständen von 100 m rot leuchtende Neonröhren und auf den Gebäuden rote Blinklichter, da die Maschinen meist über die Hallen hinweg starteten und landeten. Zu den ausländischen Gesellschaften, die Wien anflogen, kam die Transadriatica S.A. Venezia, die von Venedig aus eine Direktverbindung nach Wien mit Junkers G24-Maschinen geschaffen hatte.
Junkers Großflugzeug A 28 auf dem Rollfeld bei der Postübernahme; 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Strecke Wien-Klagenfurt-Venedig beflog sie mit Junkers F13. Es wurden auch eine Menge von Rund- und Sonderflügen durchgeführt. Es wurden auch eine Menge von Rund- und Sonderflügen durchgeführt. Für die Verbindung Flugplatz-Stadt setzte die ÖLAG zwei Autobusse und einen PKW ein. Als das Gewicht der Flugzeuge immer größer wurde, mußte mit dem Legen von Betonplatten begonnen werden.
© Bild aus www.flughafen-aspern.at
Eine Junkers F-13 der OELAG in Wien-Aspern.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zur rascheren Nachrichtenübermittlung von Flugplatz zu Flugplatz erhielt Aspern eine Funkanlage, die aus drei über 70 m hohen Antennenmasten bestand, mit deren Bau 1927 begonnen wurde. Sie ragten 2 km südöstlich des Rollfeldes in den Himmel und waren später durch ihre Nähe dem Flugbetrieb recht hinderlich.

Passkontrolle und Aufgabestelle für Flugpost; 1929.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Für die Expressstrecke Wien-Berlin, die mit modernstem Gerät beflogen werden sollte, bestellte die ÖLAG bei Junkers das dreimotorige Großflugzeug G31 für 12 Fluggäste. Die Überstellung nach Wien fand am 20. Mai, die Taufe auf den Namen „Österreich“ durch Bundespräsident Hainisch, am nächsten Tag statt.
© Bild aus www.flughafen-aspern.at
Junkers G-31der OELAG mit dem Namen "Österreich".
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Es handelte sich hierbei um die Maschine mit der Kennung A46. Dieses Flugzeug verfügte über eine Küche und über einen Waschraum bzw. eine Toilette, ein wahres Novum in diesen Tagen! Diese Maschine sollte ab 1935 das Kennzeichen "OE-LAG" tragen und bis 1937 im Dienst der ÖLAG stehen.

Abfertigungs- und Ankunftsgebäude der Oesterreichischen Flugverkehrs AG:
Front gegen den Flugplatz; 1929.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am Boden erhielt Aspern eine Peilstation, „Lorenz-Funkbake“ genannt. Damit konnte die Ansteuerung des Flugplatzes und die Landung auch ohne direkte Bodensicht durchgeführt werden. Dazu kamen ein neuer Windrichtungsanzeiger und eine Rollfeldbeleuchtung. Wieder einmal konnte die Presse in Richtung Aspern technische Wunder orten: Die Einrichtung einer erstklassigen Ultrakurzwellen-Funkbake.

© Bild aus www.flughafen-aspern.at

Eine Junkers G-24 der OELAG in Wien-Aspern.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Diese Anlage war die zweite nach Berlin in Europa! Auch sonst waren, wie es in diesem Bericht heißt “... die maßgebenden Stellen bestrebt, den Flughafen Aspern durch umfangreiche Investitionen zu einem der modernsten Flugbahnhöfe der Welt auszugestalten“.
Das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin" landete am 12. Juli 1931 in Wien-Aspern.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Streckenverlängerung nach Zürich im Winter wurde 1931 aufgelassen, die Strecke Berlin-Wien aber nach Budapest verlängert. Auf dem Kaufmietwege wurde eine gebrauchte Junkers G24 beschafft. Das größte Ereignis des Jahres war aber wohl die Landung des Luftschiffes "Graf Zeppelin" am 2. Juli 1931. Es war um Mitternacht in Friedrichshafen mit 23 Fluggästen gestartet und traf um halb sechs Uhr morgens über Wien ein, machte eine große Schleife bis Preßburg und kreiste dann über dem Flugplatz, bis es Landeerlaubnis bekam.
Der Zeppelin landet. Reger Betrieb und Menschenauflauf um 18:15 auf dem Flugfeld; 1931.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Landung wohnen 100.000 bis 120.000 Menschen bei. Bundespräsident Miklas, Bundeskanzler Buresch, viele Regierungsmitglieder, sowie Persönlichkeiten aus Handel und Industrie waren zum Empfang des Luftschiffführers, Dr. Eckener, gekommen. Dr. Eckener dankte in seiner Rede herzlich für die begeisterte Aufnahme. Für jene, die nicht zum Flughafen kommen konnten, wurde der Besuch des Luftschiffes im Radio übertragen.
Robert Kronfeld und Redakteur Winter mit dem Segelflugzeug "Austria II."
(doppelsitzig) auf dem Flugfeld Aspern. ;1932.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die ÖLAG kaufte 1935 die ersten zwei Junkers Ju 52/3m. Das Flugjahr wurde auf der Strecke Wien-Prag-Dresden-Berlin am 21.2. begonnen, am 1.3. folgte die Route Wien-Graz-Klagenfurt, am 1.4. die Expressstrecke Wien-Berlin, die wieder bis Jahresende und dann ganzjährig betrieben wurde. Die Strecken über Salzburg und München nach Zürich sowie Wien-Graz-Agram-Belgrad blieben unverändert im Flugplan. Durch die Anschaffung der beiden Ju 52/3m konnten die internationalen Hauptstrecken von der ÖLAG zur Gänze mit dreimotorigen Flugzeugen bedient werden.
Elli Beinhorn bei ihrerAnkunft aus der Kanzel steigend; 1933.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im April 1935 gründete der Aero-Club die „österreichische Fliegerschule“, die sich neben der Ausbildung auch mit Reklame- und Bedarfsflügen befasste. Sie wurde unter die Leitung von Hptm. A. D. Godwin Brumowski, dem erfolgreichsten österreichischen Jagdflieger des 1. Weltkrieges, gestellt. Der Bundesheer-Fliegerhorst Langenlebarn trägt heute seinen Namen. Daneben wirkten auch die privaten Rundflugunternehmen von Hopfner und Zuzman am Platze. Wie in jedem Jahr wurden ein Pfingst- und Europarundflug durchgeführt.
Aspern, Flugmeeting, Alpenflug, Bundesheerflugtag; 1933.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die ÖLAG stellte am 1. Februar und 27. Juni 1936 zwei weitere Ju 52/3m in Dienst. Eine davon ersetzte jene Maschine, die am 16. März im Gebiet der Saualpe zu Bruch gegangen war. Der Flugbetrieb wurde nur auf der Strecke Wien-Prag-Dresden-Berlin ganzjährig durchgeführt, auf allen anderen Linien gab es nur unwesentliche Änderungen. Aufgelassen wurde die Route Wien-Graz-Agram-Belgrad, dafür wurde vom 1. Juni – 30. September die Strecke Wien-Graz-Klagenfurt-Laibach-Susak eröffnet. Susak war damals der jugoslawische Teil des italienischen Fiume.
Flugfeld Aspern mit Doppeldecker; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In Gemeinschaft mit der Lufthansa wurde von Berlin aus die Strecke über Budapest und Belgrad nach Sofia neu eingerichtet. Den Direktflug nach Venedig betrieb die Ala Littoria allein. Das nicht mehr benötigte Regierungsflugzeug Douglas DC 2, welches als Regierungsflugzeug offiziell nur zweimal eingesetzt wurde, wurde am 12. März 1936 an die schweizer Swissair verkauft.
Flugfeld. Restaurant von erhöhtem Standort; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vom 28. Mai bis 3. Juni 1936 wurde der diesjährige Pfingstflug ausgetragen. Die Flieger sammelten sich in Klagenfurt, wo der Start erfolgte, flogen dann nach Graz, weiter nach Siófok am Plattensee (Ungarn), Hortobágy (Ungarn) und Budapest (Ungarn), Wien Aspern, Salzburg, Innsbruck, Altenrhein (Schweiz) und Lausanne (Schweiz).
Rundflugzeug A 49 auf dem Flugfeld Aspern von der Seite; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 19. September 1937 wurde vom Österreichischen Bundesheer ein Großflugtag veranstaltet. Das Österreichische Bundesheer bzw. die österreichischen Luftstreitkräfte wurden bereits im Juli 1935 in Aspern etabliert. Dazu wurde in der Südwestecke des Flughafen Aspern ein großer Hangar errichtet und zahlreiche Militärmaschinen stationiert.
Die "fliegende Apotheke"
Weltbild ;Das "Bayer"-Flugzeug ist heute in Aspern gelandet, zahlreiche Vertreter der
Partei, der Wehrmacht und der Wissenschaft haben sich eingefunden; 1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 12. März 1938 starteten gleichzeitig mit den in Österreich einmarschierenden Truppen der Deutschen Wehrmacht auch Verbände der Luftwaffe in Richtung Wien. Um 9.40 Uhr landete die erste Staffel Dornier Do 17 des Kampfgeschwaders 155 unter Generalmajor Wolff. Wolff hatte den Auftrag, den Flugplatz, den Bisambergsender und die RAVAG bis zum Eintreffen der Bodentruppen zu besetzen, sowie mit Bundeskanzler Seyss-Inquart zur Koordination weiterer Maßnahmen, Verbindung aufzunehmen.
Einzug von Truppen der Deutschen Wehrmacht in Wien. Deutsche Fliegertruppen
nach ihrer Landung auf dem Flugfeld in Aspern; 1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gegen 15 Uhr landete auch die Maschine des Staatssekretärs der Luftfahrt, MILCH, der im Auftrag Görings nach Wien kam, um die nationalsozialistischen Minister der österreichischen Regierung zu unterstützen. Schon mittags starteten die Maschinen des Kampfgeschwaders (kurz: KG) 155 zu Progagandaflügen über Wien, die auch in den folgenden Tagen in großem Maßstab über weiteren Gebieten fortgesetzt wurden.
© Bild aus www.flughafen-aspern.at
März 1938 - Flugzeuge der Deutschen Luftwaffe mit teilweise
zivile Kennzeichen in Wien Aspern.
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Aspern blieb auch weiterhin der Verkehrsflughafen von Wien mit lebhaft anwachsendem Verkehr, der noch weiter ausgebaut wurde, vor allem mit den 3 Betonpisten.  Da die ÖLAG die gleichen Maschinen wie die Deutsche Lufthansa hatte, fast alle ÖLAG-Stecken im Gemeinschaftsdienst mit der Lufthansa abgewickelt wurden und auch sonst engste Verbindungen bestanden, war es auch nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich nicht notwendig, die ÖLAG gleich aufzulösen. Die Maschinen erhielten äußerlich allmählich deutsche Zulassungen und Hoheitskennzeichen. Am 29. Mai 1938 erlebte der Flugplatz einen großen Tag, als er der Endpunkt des Deutschlandfluges war. 347 Maschinen landeten in Aspern, die größte Zahl von Flugzeugen, die hier je auf einmal gelandet waren.
Ankunft der ersten Deutschlandflieger in Aspern.
Ein gelandeter Deutschlandflieger sitzt vor seiner Maschine,
im Hintergrund noch zwei weitere Flugzeuge von Deutschlandfliegern. ;1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Der Flugplatz diente während des Zweiten Weltkrieges auch im größeren Rahmen der Ausbildung von Flugzeugbesatzungen, so hielt beispielsweise das "Nationalsozialistische Flieger Korps (NSKF)" Schulungen auf dem Gelände ab, und von 1940 bis 1941 war Wien Aspern sogar die Heimat der Blindflugschule 4. Weiters werden Flakstellungen und Splitterschutzboxen rund um das Flugplatzgelände errichtet, die teilweise noch im 21. Jahrhundert erhalten sein werden. Als sich die Kampfhandlungen Wien näherten, verlegt man einzelne Werkstätten und Lager aus dem Flughafenbereich. Der zivile Flugbetrieb wurde von der Lufthansa bis zum 5. April 1945 aufrecht erhalten. Vor der Ostumfassung Wiens wurde der Flugplatz am 6. April 1945 von der Luftwaffe geräumt. Gleichzeitig verließ die verantwortliche Leitung der Lufthansa mit Kraftwagen, den noch verbliebenen Flugzeugen und der gesamten Mannschaft (über 1000 Personen) Aspern.
© Bild aus www.flughafen-aspern.at
Plan des Flugplatzes während des Krieges mit seiner seine größten Ausdehnung
Nach der Besetzung des Flughafens am 15. April 1945 durch die Sowjetarmee wurde der Platz, dessen Anlagen zum Teil durch Bomben und Sprengungen zerstört waren, der aber über intakte Betonpisten und andere provisorisch instandgesetzte Einrichtungen verfügte, für zehn Jahre sowjetischer Stützpunkt, auf dem der Stab und ein Regiment der zur 59. Luftarmee gehörenden 6. sowjetischen Garde Bomberdivision lagen. Weiters waren auch noch das 164. Garde Bomber Divisionskommando sowie das 80. und 82. Garde Bomber Regiment der Roten Armee in Aspern stationiert. Täglich erschütterte das Donnern der Triebwerke der am Flugplatz Aspern startenden und landenden MIG 15 und IL 28 Maschinen den Ort.
Zerstörte Gebäude am Areal des Flughafen Aspern nach Abzug der sowjetischen
Truppen. Das Foto von 1945 zeigt das zerstörte ehemalige Abfertigungsgebäude.
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Im Herbst 1955 verließen die Sowjets den bis dahin von ihnen benutzten Stützpunkt Aspern. Ein Wiederaufbau für zivilen Verkehrsflugbetrieb stand schon im Hinblick auf den bereits angelaufenen Ausbau des Schwechater Flughafens nicht mehr zur Debatte und der Patz wurde, da auch das Bundesheer keinen Anspruch auf das Gelände erhob, dem österreichischen Aero-Club als Basis für die Allgemeine Luftfahrt zur Verfügung gestellt. Schon im Mai 1956 waren die Wiederherstellungsarbeiten so weit gediehen, dass die 1954 in Graz-Thalerhof gegründete 1. Österreichische Flieger- und Fallschirmspringerschule nach Aspern übersiedelte und man einen internationalen Flugtag veranstalten konnte.
Auf dem Flugplatz wurden die Kriegsschäden beseitigt und ein neuer Abfertigungsturm
installiert. Am 25. Oktober 1958 erfolgte die Eröffnung des Bauloses 1 mit einer Werft,
einer Halle und einem Teil des Flughafengebäudes..
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
In den fünfziger und sechziger Jahren war Aspern Schauplatz eifriger Ausbildungstätigkeit, von Rund-, Bedarfs- und Ralleyflügen, Zwischenlande- bzw. Zielplatz der wiederaufgenommenen Europaflüge der FAI, sowie Basis einer Reihe von Flugtagen, so besonders im Jahre 1962 zur 50-Jahr-Feier des Flugplatzes und 1965 unter ausgezeichneter internationaler Beteiligung. Flugtage, die Erinnerungen an die legendären Flugmeetings der Pionierjahre wachriefen.
Der Kontrollturm für die Flugsicherung in Aspern. Das Flugzeug im Vordergrund
(Kennung OE-VEA) ist die SGP M-222 Flamingo. Diese Maschine war ein
viersitziges zweimotoriges Leichtflugzeug des österreichischen Herstellers
Simmering-Graz-Pauker und hatte ihren Erstflug am 15. Mai 1959.
© Österreichisches Luftfahrt-Archiv - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Der Flughafen Wien übernahm für die verbleibende Betriebszeit von Aspern die Erhaltung des Platzes und verpflichtete sich als Ersatz den Flugplatz Bad Vöslau zu übernehmen und auszubauen, sowie ein zweites Flugfeld auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes Deutsch-Wagram zu errichten, wobei anmerkend erwähnt werden muss, dass bis heute kein Flugbetrieb auf dem ehemaligen Militärflugfeld Deutsch-Wagram stattfindet.
Das Goodyear Luftschiff "EUROPA" besuchte 1974 Aspern.
© Ing. Helmut Wittmann - Quelle: www.flugfeld-aspern.info
Während in Schwechat die Planung abgeschlossen wurde und der Bau der neuen Piste begann, hatte Aspern noch ein paar Jahre Galgenfrist. Der normale Flugbetrieb wurde, zuletzt bereits stark eingeschränkt, weiter geführt und es konnten noch eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt werden. Unter anderem wurde Aspern 1974 durch den Besuch des Goodyear-Prallluftschiffes „EUROPA“ zum dritten Mal zum Luftschiffhafen“.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Flugplatz Aspern Flugzeug Porter Pilatus 1966.
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Von den Zwangspausen abgesehen, stand Aspern stets für Luftfahrzeuge aller Art, vom Modell bis zu Großflugzeugen, vom Fallschirm bis zum Zeppelin und vom Segelflugzeug bis zu Jets und Helikoptern, offen. 1967 wurden 53.237 Bewegungen von Motorflugzeugen sowie 3.073 von Segelflugzeugen registriert. Oft war der Flugplatz auch Schauplatz von Erprobung und Vorführung neuer Entwicklungen oder angebotener Muster heimischer Fertigung. Eine der letzten Demonstrationen hatte fast Symbolcharakter: der Erstflug des damals letzten in Österreich gebauten Motorflugzeuges, einer Job 15, die auf den Namen „Igo Etrich“ getauft wurde, also auf den Namen jenes österreichischen Flugpioniers, dessen berühmte „Tauben“ einst auch in Aspern Triumphe gefeiert hatten.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Flugtaxi am Flughafen Aspern 1968.
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Die Flugplatzrennen von Aspern sind ein wichtiger Bestandteil österreichischer Rennsportgeschichte. Eingeführt nach der Katastrophe beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahre 1955, als Formel-1-Rennen in Europa verboten waren.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Autorennen Flugplatz Aspern 1961.
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Autorennen Flugplatz Aspern Bild zeigt : umgestuerztes Auto , Unfall 1969
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Die erste Veranstaltung fand im Juni 1956 statt und brachte 30.000 Besucher an die Achterschleife, die aus den 3 Hauptpisten und den Rollwegen gebildet wurde. In der Folge wurden die vom "österreichischen Automobil-Sport-Club" hervorragend organisierten Rennen zu einem Höhepunkt der gesellschaftlichen Veranstaltungen in Wien, bei denen sich ein- bis zweimal jährlich die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kunst ein "Stelldichein" gab. Beim Rennen von 1963 war der saudiarabische König Ibn Saud mit Harem und großem Gefolge anwesend.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Flugplatzrennen in Aspern - Sieger Stirling Moss. 1961.
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Autorennen Flugfeld Aspern Bild zeigt links Niki Lauda ( Autonummer 7 )
und dahinter Herbert Schmutz ( Autonummer 15 ) 1969
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
An den Rennen nahmen berühmte Fahrer wie Joakim Bonnier, Jim Clark, Helmut Marko, Dieter Quester, unser unvergessener Jochen Rindt, und als Anfänger auch ein gewisser Herr Niki Lauda teil. 1975 gewann ein junge Finne namens Keke Rossberg das Rennen der Formel Super Vau. Die letzte Rennveranstaltung vor der Schließung fand am 27. März 1977 statt. Am 31. März 1977 folgte die endgültige Schließung des Flughafen Wien Aspern. Am 30. April 1977 startete die letzte Maschine. Zum Zeichen der Trauer über die Auflassung des Flughafens zog sie eine schwarze Fahne hinter sich her.
Bild: Florian Döpfl - www.flughafen-aspern.at
Das ehemalige Treibstoffdepot, aufgenommen im Spätsommer 2002
© Florian Döpfl
Es existieren im Zielgebiet Flugfeld Aspern einige alte Betriebe, aber auch seit 1982 das Motoren- und Getriebewerk von General Motors, General Motors Powertrain – Austria GmbH, sowie die GM-Verkaufsorganisation General Motors Austria.
Bild: ÖAMTC/CFV
"Christophorus 9" vor dem neuerbauten Hangar
© ÖAMTC/CFV
Die verschiedenen Siedlungen haben zwar kleine Zentren, jedoch keine einheitliche starke Zentrenstruktur. Auf Grund der Nähe zu den Naturräumen, beispielsweise der Lobau, gab es in den letzten Jahren einen starken Zustrom zu diesen Gebieten. Die Arbeitsplatzsituation ist dementsprechend schlecht, da das Gebiet für die Ansiedlung neuer Unternehmen mangels Eignung nicht attraktiv war. Dies bietet geeignete Voraussetzungen für eine Verbesserung.
http://www.flugfeld-aspern.info/geschichte/index3.html
www.flugfeld-aspern.info
 
 
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    Hotel Bristol
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    Die Semmeringbahn
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    Die Tauernbahn
  Geschichte 2. Bezirk
 
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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