Großglockner Hochalpenstraße
Die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich
Bauzeit 1930 - 1935
Großglockner Hochalpenstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Arne Müseler
Die Großglockner Hochalpenstraße (umgangssprachlich auch Glocknerstraße; für andere Verwendungen siehe Glocknerstraße) verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten. Sie führt von Bruck an der Großglocknerstraße über die beiden Gebirgspässe Fuscher Törl und Hochtor (Tunnelportal 2504 m , Passhöhe 2576 m ) nach Heiligenblut am Großglockner und hat Abzweigungen zur Edelweißspitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Auffahrt Fuscher Törl; Oktober 2012.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Sie ist die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich. Die Großglockner Hochalpenstraße ist als Erlebnisstraße vorrangig von touristischer Bedeutung und das Befahren ist für Kraftfahrzeuge mautpflichtig.
Die Großglockner Hochalpenstraße im Herbst 1968.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Nikater
VW Käfer Bj. 1960 auf der Großglockner Hochalpenstraße im Herbst 1968.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Nikater
Die von Bruck im Salzachtal nach Heiligenblut im Mölltal führende Straße ist 47,8 km lang und überquert den Alpenhauptkamm. Die Straße beginnt schon in Bruck, auf der anderen Salzachseite beim Gasthof Lukashansl. Sie ist auf den ersten 10 Kilometern als Landesstraße ausgewiesen (L271 Großglockner Landesstraße), seit dem Bau der Umfahrung Bruck der B311 Pinzgauer Straße erst ab dem Knoten mit dieser. Bis km 10 (Embachkapelle in Fusch) ist sie eine öffentliche Straße.
Großglockner Hochalpenstraße 2016.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Arne Müseler
Großglockner Hochalpenstraße 1974.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / FOTO:FORTEPAN
Im Fuscher Tal verläuft die Straße über die Ortschaft Fusch an der Glocknerstraße
zur Mautstation Ferleiten (1151 m Seehöhe). Dort steigt sie über die Station
Piffkar (1633 m Seehöhe) und vorbei an der Blockhalde Hexenküche auf das
Obere Nassfeld (Wilfried-Haslauer-Haus, 2268 m Seehöhe) und auf das Fuscher
Törl (2428 m Seehöhe) zwischen dem Fuschertal und dem Raurisertal in
vielen Serpentinen an. Beim Fuscher Törl zweigt die etwa 2 km lange
Panoramastraße Edelweißspitze (2571 m Seehöhe) ab.
Großglockner Hochalpenstraße, Gemeinde Rauris.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gregorini Demetrio
Fuscher Törl (links) und Edelweißspitze von Süden. Gemeinde Rauris.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gregorini Demetrio
Danach fällt die Straße zur Fuscher Lacke (2261 m Seehöhe) ab und durchtunnelt das Mittertörl (2375 m ü. A.; Tunnelhöhe 2335 m Seehöhe), wo bei Wegscheid das Seidlwinkeltal in die Rauris abfällt. Ein weiterer Tunnel überquert am Hochtor (2576 m Seehöhe; Tunnelhöhe 2506 m Seehöhe) die salzburgisch-kärntnerische Grenze und die Wasserscheide Salzach (Inn)/Drau.
Großglockner Hochalpenstraße 2007.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Sander Hoogendoorn
Nordrampe der Großglockner-Hochalpenstraße, Abschnitt Hexenküche.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Wald1siedel
Von der Hauptstraße führt schon weit im Mölltal die Gletscherstraße weg auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369 m Seehöhe) am Pasterzengletscher mit Blick auf Großglockner, während die Glocknerstraße selbst nach Heiligenblut hinabführt. Auf Kärntner Seite liegen das Wallackhaus und Schachnern an der Straße. Das Mauthaus Heiligenblut (1691 m Seehöhe) liegt noch hoch über dem Ort.
Großglockner Hochalpenstraße Juni 2013.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johnk996
Der Weg über das Hochtor ist eine alte Römerstraße, ein Säumerweg, der schon in der Hallstattzeit laut vorkeltischen Funden benutzt wurde. Seit 1933 beim Bau der Hochalpenstraße in 2.600 m Seehöhe eine bronzene Herkulesstatuette aufgefunden worden war, gab es wissenschaftliche Kontroversen über die Echtheit der Fundortangabe. Erst ab 1994 wurden großräumige Grabungen im Passbereich vorgenommen und dabei nach und nach ein ausgedehntes Passheiligtum entdeckt. Bruchstücke von rund 20 weiteren Bronzestatuetten, römische Kupfermünzen, vor allem aber keltische Silbermünzen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. sowie Fibeln und Schmuckstücke belegen kleine Götterschreine entlang der Kammlinie des Passes.
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG
Noch im 17. Jahrhundert war dieser Übergang nach dem Brennerpass und dem Radstädter Tauernpass der drittwichtigste Alpenübergang. Die Hauptroute verlief aber nie vorrangig in die abgelegene Fusch, sondern über das Seidlwinkeltal und – seit dem Hochmittelalter – über das Rauriser Tauernhaus in die Rauris mit ihren reichen Goldfunden und von dort ins Pongauer Salzachtal.
Grossglockner Hochalpenstrasse. Nördlich des Fuscher Törls. Blick auf die Hohe Dock
(Bildmitte), den Breitkopf (links) und den Vorderen Bratschenkopf (rechts). Winterbild.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In Zeiten der Habsburger war das Glocknergebiet noch Jagdrevier des Kaisers, und als Ausgangsbasis bestand auf der Südseite seit 1834 eine Unterkunftshütte in der Gamsgrube sowie seit 1875 das Glocknerhaus, zu dem die ÖAV-Sektion Klagenfurt als Eigentümer bis 1908 einen Fahrweg errichtete, der in der Glocknerstraße aufging.
Großglockner Hochalpenstraße. An der Tankstelle; 1951.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Streckenabschnitt zwischen Heiligenblut und dem Glocknerhaus (heutige Südrampe und Gletscherstraße) wurde am 16. Juli 1905 feierlich eröffnet und als Kaiserin-Elisabeth-Straße bezeichnet.
Franz Wallack bei Vermessungsarbeiten auf der Großglockner-Hochalpenstraße.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den 1920er Jahren wurden in der Tages- und Fachpresse viele mehr oder weniger aussichtsreiche Vorhaben erörtert, die Alpen für den touristischen Verkehr zu erschließen. Dazu gehörten etwa die Wiener Höhenstraße oder die geplante, aber nie gebaute Wienerwaldbahn ins Tullnerfeld. Ursprünglichen Planungen in Kärnten und Salzburg im Juni 1924 zufolge sollte eine "Großglockner-Hochalpenstraße" zwischen Heiligenblut und Ferleiten als private Mautstraße errichtet werden.
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Der in Kärntner Landesdiensten stehende Ingenieur Franz Wallack (1887–1966) wurde 1924 mit der Erstellung eines generellen Projekts für die Strecke und für mehrere Berghotels beauftragt. Nach diesem wurde auch das Wallackhaus, ein direkt an der Hochalpenstraße gelegenes Hotel, benannt. Innerhalb weniger Wochen legte
Wallack einen ersten Entwurf vor.
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Das Projekt „Großglockner-Hochalpenstraße“ hatte insofern eine besondere Bedeutung, als dass Südtirol mit dem Friedensvertrag von St. Germain von Österreich abgetrennt war und die ehemalige innerösterreichische Verbindung von Kärnten nach Nordtirol über den Brennerpass verloren war. Da es auf den 156 Kilometern zwischen dem Radstädter Tauernpass und dem Brennerpass keine Straße über die Hauptalpenkette gab, waren Oberkärnten und Osttirol vom direkten Straßenverkehr mit den Bundesländern am Nordrand der Alpen abgeschnitten, so dass bereits im Sommer 1922 das damalige Büro für Fremdenverkehr im Bundesministerium für Handel, Industrie und Bauten den Bau einer Straße vorschlug. Allerdings verebbten aus Geldmangel und wegen geschwundener Erfolgserwartungen die Aktivitäten bis zum Ende der 1920er Jahre.
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Pressebild von der GROHAG.
© Großglockner Hochalpenstraßen
 www.grossglockner.at
Pressebild von der GROHAG.
© Großglockner Hochalpenstraßen
 www.grossglockner.at.at.at.at
Die Ambitionen für den Bau verschoben sich schließlich nach Salzburg, wo Landeshauptmann Franz Rehrl sich für die Umsetzung des Vorhabens einsetzte. Rehrl war als leidenschaftlicher Autofahrer bekannt und machte die Realisierung der Straße zu seinem persönlichen Ziel. 1928/29 verknüpfte er die Pläne zur Errichtung der Glocknerstraße mit einem überdimensionierten Tauernkraftwerksprojekt der AEG Berlin, die dadurch als Aktionärin der Großglockner-Hochalpenstraßen Aktiengesellschaft (GROHAG) fungierte, nach Scheitern der Kraftwerkspläne jedoch 1931 wieder ausstieg. Nur ein Sondergesetz zur Finanzierung der Fertigstellung der 1930 begonnenen Bauabschnitte konnte eine internationale Blamage abwenden.
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Bauarbeiten der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Am 30. August 1930 wurde der Bau der Straße mit einem Sprengschuss in Ferleiten symbolisch eröffnet. Ende 1932 konnten schließlich die Nordrampe und die Gletscherstraße zur Pasterze feierlich der Öffentlichkeit übergeben werden. Das Bauwerk verschlang Kosten von 6 Millionen Schilling (umgerechnet heute 65 Mio. Euro), im Wert von 510.000 Euro weniger als ursprünglich veranschlagt. Allerdings belasteten die Kosten die Republik in einer Zeit schwerster Depression, sodass letztendlich die GROHAG liquidiert werden musste. Am 22. September 1934 überquerte Franz Rehrl noch auf dem Unterbau in einem umgebauten Steyr 100 als erster mit einem Auto die Hohen Tauern.
Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße:
Im Hochtor (Tunnel)tunnel, der noch in Bau war; September 1934.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße: auf dem schlimmsten
noch nicht fertig gestellten Abschnitt der Großglockner Hochalpenstraße
zwischen Fuscher Lacke und Mittertörltunnel; September 1934.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit der Machtübernahme der autoritären Regierung Dollfuß im März 1933 folgte mit Blick auf die Erfolge der NS-Motorisierungspolitik im Nachbarland eine autofreundliche Wende der österreichischen Wirtschaftspolitik. Im Zentrum standen ein groß angelegtes Straßenbauprogramm zur Arbeitsbeschaffung. Im Zusammenhang mit dem - nur begrenzt wirksamen - Versuch, die Arbeitslosigkeit auf diese Weise zu verringern, kam es auch zur Wiederbelebung des Großglocknerstraßen-Projektes nur wenige Monate nach Liquidation der GROHAG.
Hochtor Tunnel der Großglockner Hochalpenstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hänsel und Gretel
Hochtor Tunnel der Großglockner Hochalpenstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Zairon
In den Jahren 1930 bis 1935 wurden 14 % der gesamten Straßenbauausgaben auf die Glocknerstraße konzentriert. Weiters wurden automobilsportliche Veranstaltungen gefördert, zudem trugen steuerliche Vergünstigungen wie etwa die Abschaffung der Kraftwagenabgabe im Jahr 1935 zu einem kleinen Autoboom bei.
Eröffnung der Großglockner-Hochalpenstraße.
Die Regierungsautos begeben sich zum Ehrenmal auf dem Fuschertörl; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eröffnung der Großglockner-Hochalpenstraße.
Bundespräsident Miklas beim Händeschütteln mit Ing. Wallack, dem Planer der Straße; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 3. August 1935 wurde die Großglockner-Hochalpenstraße nach fünfjähriger Bauzeit eröffnet. Der Bau der Hochgebirgsstraße hatte eine beachtliche Menge an Arbeitsplätzen geschaffen, allerdings blieb im Vergleich zur deutschen Rüstungskonjunktur dieser Effekt beschränkt.
Großglockner-Hochalpenstraße; Straßenmaut Ferleiten:
Die ersten Überfahrten nach der Eröffnung im August 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Großglockner-Hochalpenstraße; Nordrampe. Autobus bei der Straßenmaut Ferleiten.
Aufnahme kurz nach der Eröffnung; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Immerhin waren insgesamt 3200 Mitarbeiter maßgeblich am Bau beteiligt gewesen. Bereits einen Tag nach Eröffnung fand der Große Bergpreis von Österreich für Automobile und Motorräder statt. Im Zuge von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wurde ab 1937 auch die südliche Zufahrtsstraße zwischen Heiligenblut und Dölsach zu einer modernen Autostraße ausgebaut.
Auf der Franz-Josef-Höhe an der Großglocknerstraße beim Glockner-Skirennen; 1937.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Großglockner Automobil- und Motorradrennen:
Mario Tadini auf Alfa Romeo von der Scuderia Ferrari, 1935.
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Die Großglockner Hochalpenstraße ist eine Privatstraße mit Öffentlichkeitsrecht. Sie ist zwischen Ferleiten und Heiligenblut im Winter unbefahrbar; Schneehöhen von mehr als zehn Meter sind keine Seltenheit, der Rekord liegt bei 21 Metern im Jahr 1953.
Glocknerbus, Postbusse am Parkplatz der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
an der Großglockner Hochalpenstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Glocknerbus, selbst die schmale Edelweißstraße hinauf zur Edelweißspitze, dem höchsten
Punkt der Großglockner Hochalpenstraße, scheuten damals die Busse nicht.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Auf der Franz-Josef-Höhe an der Großglocknerstraße.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Die Wintersperre läuft je nach den Wetterverhältnissen von etwa Ende Oktober bis Anfang Mai. Daneben besteht eine Nachtsperre. Die beiden Mautstellen sind in der Hochsaison zwischen 5:00 und 21:30 Uhr besetzt, in den Nebensaisonen von 6:00 bis 20:00 Uhr im Frühling bzw. von 6:00 bis 19:30 Uhr im Herbst.
Schneeräumung Großglockner Hochalpenstraße in den Anfangsjahren.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Großglockner Hochalpenstraße im Mai 2008.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hänsel und Gretel
Im Zuge der Schneeräumung, die von Norden und von Süden her jeweils bergwärts erfolgt, sind auch drohende Lawinen zu sprengen. Im Einsatz sind bis heute insgesamt 4 Rotationsfräsen "System Wallack" Baujahr 1953. Der Durchstich erfolgte 2016 am 26. April, wegen Schneefällen am 27. und 28. April wurde die Sperre wegen Lawinengefahr bis zum 2. Mai verlängert.
Schneeräumung Großglockner Hochalpenstraße mit der Schneefräse.
© Großglockner Hochalpenstraßen AG - www.grossglockner.at
Schneefräse an der Straße im Sommer 2012.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Papa1234
Zu Beginn der Schneeräumung am 10. April 2017 lag so wenig Schnee wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Danach im Osterwochenende folgende Schneefälle, Kälte und Windverfrachtungen bis 5 m Höhe führten zu Lawinengefahr und wiederholtem Rückzug der Räumtrupps. Der Durchstich erfolgte am 2. Mai 2017, stellenweise sind die Schneewände an der Straße 6 m hoch.
Edelweißhütte (2.571m Seehöhe) an der Großglockner Hochalpenstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Arne Müseler
Edelweißhütte (2.571m Seehöhe) an der Großglockner Hochalpenstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Arne Müseler
Die Straße gilt als bedeutendes und für die alpine Verkehrsgeschichte herausragendes technisches Denkmal, und wird trotz aller notwendigen straßenbaulichen Maßnahmen in Bezug auf die Originalanlage behutsam saniert. Seit 12./25. Jänner 2016 steht sie auch auf der Vorschlagsliste zum UNESCO-Welterbe (Tentativliste). Angestrebt wird eine Eintragung bis Sommer 2018. Da auch der Nationalpark Hohe Tauern seit 2003 auf der Liste steht, steht auch eine gemeinsame Erfassung als Natur- und Kulturlandschaft im Raum.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Großglockner-Hochalpenstr" der
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für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: https://www.grossglockner.at
Großglockner Hochalpenstraße
Infopoint - Kassenstelle Ferleiten
Taxenbacher Fusch 96, 5672 Fusch an der Großglocknerstraße
Service Telefon: +43 6546 650
Kassenstelle Heiligenblut
Untertauern 41, 9844 Heiligenblut am Großglockner
Service Telefon: +43 4824 2212
Öffnungszeiten:
Anfang Mai bis Anfang November
bis 31. Mai 6:00 bis 20:00 Uhr,
1. Juni bis 31. August 5:00 bis 21:30 Uhr,
ab 1. September 6:00 bis 19:30 Uhr
Letzte Einfahrt jeweils 45 Minuten vor der Nachtsperre
www.grossglockner.at
 
 
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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