Das Kongressbad - Sommerbad der Stadt Wien
1928 das modernste und größte künstliche Freibad Wiens
Julius-Meinl-Gasse 7a, 1160 Wien
Das Kongressbad in der Julius-Meinl-Gasse 7a, 1160 Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Das Kongressbad ist ein Freibad im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring, benannt nach dem Kongressplatz, auf dem es gleichzeitig mit dem benachbarten Kongresspark erbaut wurde. An der Grenze zwischen Ottakring und Hernals gelegen, wurde 1928 das Kongressbad als modernstes und größtes künstliches Freibad Wiens – ursprünglich mit einem 100-Meter-Becken ausgestattet – eröffnet.
Die 64 Meter Wasserrutsche im Kongressbad  Ottakring.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Das Erlebnisbecken im Kongressbad Ottakring.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Errichtet wurde das Bad auf einer ehemaligen Sandgewinnungsstätte, Schlackendeponie und Mülldeponie nach Plänen von Erich Franz Leischner.
Für die rundherum entstehenden Gemeindebauten (wie der Sandleiten-Hof)
war das Bad eine infrastrukturelle Ergänzung.
Schwimmbecken mit dem Buffet im Kongressbad.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Anton-kurt
Eingangsbereich mit Liegewiese und Schwimmbecken.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Die Wasserrutsche und der denkmalgeschützte Eingangsbereich.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Der Kongresspark, der die Wohnhausanlage Sandleiten ergänzt, wurde 1927/1928 von Erich Leischner angelegt. Die Benennung erfolgte in Erinnerung an den Wiener Kongress (1814/1815). Ein Teil des Areals wurde für das Kongressbad eingezäunt.
Das Kongressbad in der Julius-Meinl-Gasse 7a, 1160 Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gugerell
Kleinkinder- und Kinderbereich im Kongressbad Ottakring.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Hier fand u. a. das Auswahlwettschwimmen für die Amsterdamer Olympischen Spiele 1928 statt. Das Kinderfreibad wurde ebenfalls 1928 errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte das Kongressbad bereits am 20. Mai 1945 wieder eröffnet werden.
Das Kongressbad in Wien-Ottakring. Seitengebäude der Anlage.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
Das Kongressbad in Wien-Ottakring. Seitengebäude der Anlage.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
Teile des Gebäudes stehen mit seinen rot-weiß-gestreiften Holzbauten unter Denkmalschutz. 1981 wurde der zweisäulige 10-Meter-Sprungturm abgerissen und mit der Generalsanierung (1987/88) wurde das 100-Meter-Becken in ein Sport- und ein Erlebnisbecken geteilt.
Liebknechtgasse in Wien-Ottakring, im Hintergrund das Kongressbad.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Anton-kurt
 In der Nacht zum 20. April 2008 geriet ein etwa 150 m² großer,
in Holzbauweise errichteter Trakt im Nordteil des Gebäudes durch
Brandstiftung in Brand, und wurde erheblich beschädigt.
Beleuchtungsmast im Kongressbad in Wien-Ottakring.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Der sehenswerte, monumentale Eingangsbereich an der Julius-Meinl-Gasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Der sehenswerte, monumentale Eingangsbereich an der Julius-Meinl-Gasse
war vom Brand nicht betroffen. Es befindet sich nur wenige Meter
von der S-Bahn-Station Hernals entfernt.
Die Liegewiese  im Kongressbad Ottakring.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Luftaufnahme vom  im Kongressbad Ottakring.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Die Angebote im  Kongreßbad Ottakring
Sportbecken
Erlebnisbecken mit Wasserrutsche (64 Meter),
Bodenblubber
Strömungskanal und Whirl-Liegen
Kinderbecken mit Wasserrutsche
Sonnenbäder, Fußballplatz, Beachvolleyballplatz, Beachsoccerplatz
Ballspielplatz, Fitness-Parcours, Kinderbereich mit Spielplatz, Riesenschach
Restaurant, Buffet, Trafik, Badeartikelverkauf, Fahrradabstellplätze
Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
 Zur barrierefreien Ausstattung gehören:
 Zwei Rampen
Zwei Beckenlifte
Wellenbahn im Kinderbecken für sehbehinderte Kinder
Restaurant mit barrierefreien Ausstattung
Vier WCs, Drei Brausen, Vier Kästchen
Das Kongressbad mit seiner Fassade um 1930.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Das an der Grenze zwischen Ottakring und Hernals gelegene Kongressbad wurde im Rahmen eines "außer- ordentlichen Arbeitsprogramms zur Linderung der Arbeitslosigkeit" gleichzeitig mit dem Kongresspark nach Plänen von Erich Leischner auf einer ehemaligen Sandgewinnungsstätte und Mülldeponie errichtet.
Flugaufnahme des Kongressbades.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Blick über den Kongreßpark zur Wohnhausanlage Sandleiten, 1928.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bad war als infrastrukturelle Ergänzung zu den rundherum entstehenden Gemeindebauten, allen voran dem Sandleiten-Hof, gedacht, und wurde
am 20. Mai 1928 eröffnet. Von seinen Gästen wird es liebevoll
"Konge", "Kongerl" oder auch "Kongo" genannt.
Das Kongressbad um 1960.
© Wiener Bäder (Magistratsabteilung 44) - www.wien.gv.at
Bild zeigt jungen, muskulösen Mann, der eine junge Frau mit beiden Armen in die Luft stemmt
als Ausdruck der Stärke und der neuen Körperkultur, dahinter Badegäste auf Pritschen, um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das z.T. unter Denkmalschutz stehende Bad ist mit seinem monumentalen dreiachsigen und mit Fahnenstangen geschmückten Eingang gegenüber der Vorortelinie und der rot-weißen Holzverschalung ein architektonisches Musterbeispiel für die von der Stadtverwaltung des "Roten Wien" geförderte Bäderkultur.
Das Kongressbad um 1930.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Liegewiese im Kongressbad, um 1930.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Das berühmte, 100 Meter lange und 20 Meter breite Becken des Kongressbades, ein "Werk von gleichermaßen eigenartiger wie auch einzigartiger Monstrosität" (W. Müller), ist heute nur noch zu erahnen, da es in zwei gleich große Hälften geteilt wurde.
Kongressbad; Übersicht. Dachaufnahme aus der Lobmeyergasse; nach 1928
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Kongressbad um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Becken war mit Hochquellwasser gefüllt, das in einer elektrischen
Kesselanlage vorgewärmt wurde. Bereits seit Beginn der dreißiger Jahre
bestand im Kongressbad eine Flutlichtanlage für Nachtbetrieb.
Das Kongressbad um 1928.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Kongressbad; Blick über das Bad von einem höher gelegenen Standort
bei der Liebknechtgasse gegen die Julius-Meinl-Gasse; 1959.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der mächtige 10-Meter-Sprungturm aus Eisenbeton wurde 1981 abgetragen.
1987/88 wurde das Kongressbad general­saniert und mit zeitgemäßen Sport-
und Erlebnisanlagen ausgestattet. Dabei wurden auch ein Teil des
benachbarten Parks und das Kinderfreibad in das Bad einbezogen.
Website Screenshot 2017: https://www.wien.gv.at/sommerbaeder/kongressbad.html
Das Kongressbad - Sommerbad der Stadt Wien
1928 das modernste und größte künstliche Freibad Wiens
Julius-Meinl-Gasse 7a, 1160 Wien
Telefon: +43 (0)1 486 11 63
Kassaschluss: eine Stunde vor Betriebsschluss
Badeschluss: eine halbe Stunde vor Betriebsschluss

Bei Schlechtwetter bzw. Nullbesuch
ist eine vorzeitige Sperre des Bades ab 15 Uhr möglich.
www.wien.gv.at/kongressbad
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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