Das Wiener Palmenhaus
Sicherlich das schönste Palmenhaus Europas.
Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn, 1130 Wien
Palmenhaus - © Luis Estallo - FOTOLIA
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn.
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Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art. Es beherbergt rund 4500 Pflanzenarten. Verwaltet wird es seit 1918 von den Bundesgärten, einer Dienststelle des jetzigen Lebensministeriums
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palmenhaus in Schönbrunn. Gesamtansicht im Winter:
Im Vordergrund gehen eine Frau und ein Mann daran vorbei;
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Der Grundstock der Exotensammlung, darunter die ursprüngliche „Maria Theresien-Palme“, eine Fächerpalme, wurde 1754 in Holland eingekauft. Wegen der Sammelleidenschaft der Habsburger (insbesondere die Expeditionen Jacquins nach Westindien sowie von Franz Boos und Georg Scholl zum Kap der Guten Hoffnung brachten bedeutenden Zuwachs) war bereits unter Joseph II. die Erweiterung des Treibhauses um zwei Flügel und die Errichtung dreier zusätzlicher Glashäuser erforderlich, denen später noch zwei weitere Objekte folgten. 1828 wurde in der Nähe das Alte Palmenhaus errichtet. Zwar blieben pflegerische Erfolge nicht aus, obwohl die nur ostseitige Glasfront dieses gemauerten Gebäudes der einwandfreien Kultur lichtbedürftiger Pflanzen abträglich war, doch war spätestens mit der Wiener Weltausstellung klar, dass nur eine vollverglaste Eisenkonstruktion optimale Bedingungen schaffen konnte. Das abseits gelegene Alte Palmenhaus ausgenommen, wurden alle Glashäuser südwestlich des Schlosses im Zuge des Neubaus abgetragen.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palmenhaus in Schönbrunn. Wiedereröffnung nach Renovierung. ;1953.
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Das Große Palmenhaus wurde 1882 im Auftrag von Kaiser Franz Joseph I. nach Plänen des Hofarchitekten Franz Segenschmid errichtet. Ob der »glücklichen Lösung der baulich schwierigen Aufgabe« sowie der interessanten Bepflanzung erhielt es von der Fachwelt seit jeher viel Lob. Mit seiner Länge von 111 Metern, der Breite von 28 Metern und einer Höhe von 25 Metern ist es das größte Glashaus seiner Art auf dem europäischen Kontinent.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palmenhaus (1883). Blick vom Kuppeldach des Südtraktes auf den Mittelteil. ;um 1935.
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Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen so zum Beispiel eine rund 23 m hohe Palme und die größte Seerose der Welt.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palmenhaus, Ansicht schräg von Nordosten. ;1965.
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Das Palmenhaus präsentiert sich in drei Räumen und Klimabereichen: der zentrale und zugleich höchste Raum mit Pflanzen des Mittelmeergebietes, der Kanaren, aus Südafrika, Amerika und Australien, der nördliche Raum mit Pflanzen aus China, Japan, der Himalajaregion und aus Neuseeland sowie der südliche Raum mit tropischen und subtropischen Pflanzen – diese werden aufgrund ihrer besonderen botanischen Vielfalt ohne pflanzengeographische Gliederung gezeigt. Klimatisch sind im mittleren Bereich im Winter kühle Temperaturen um die 12° C und im Sommer ein trocken-warmes Klima vorzufinden. Im nördlichen Raum entsprechen die Klimaverhältnisse jenen von höher gelegenen Berg- und Nebelwäldern mit Temperaturen im Winter um die 8° C.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palmenhaus nach der Renovierung 1989.
Blick von der Galerie auf die Pflanzen und in die Kuppel; ;1989.
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Der südliche Raum bietet mit Temperaturen um 17° C ein feucht-warmes Klima. Im Grossen Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn werden verschiedene Palmen und Ficusarten, tropische Nutzpflanzen, Bromelien und Orchideen kultiviert. Eine besondere Rarität der tropischen Nutzpflanzen sind die großen Exemplare von Palmfarnen (Cycadeen). Das Wasserbecken im zentralen Raum ist mit Sumpf- und Wasserpflanzen gestaltet.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palmenhaus in Schönbrunn. Interieur-Detail.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im nördlichen Raum, dem sogenannten Kalthaus, sind Teile der Kameliensammlung der Bundesgärten ausgestellt. Interessant für die BesucherInnen sind auch die im Palmenhaus lebenden Tiere wie Australische Sumpffrösche, Schwarznarbenkröten, Achatschnecken, Zebrafinken, Kanarienvögel und verschiedene Zierfische. Die Pflege des wertvollen Pflanzenbestands erfolgt mit biologischem Pflanzenschutz, auf den Einsatz von Chemikalien wird generell verzichtet. So werden Australische Marienkäfer gegen Wollläuse, Schlupfwespen gegen weiße Fliegen und Raubmilben gegen Spinnmilben eingesetzt.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Botanischer Garten, Palmenhaus. Schrägaufnahme von Nordosten. Staffage. ;um 1935.
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Die jeweils erforderlichen Temperaturen werden mittels Dampfwasserheizung erzielt, dadurch können Raritäten der Pflanzenwelt aus allen Erdteilen gezeigt werden. Bei der imposanten, dem Späthistorismus verpflichteten Eisenkonstruktion, wurde die moderne Technologie genützt und dem Bau eine dem Material entsprechende Form gegeben. Ein eigenes Heizhaus, dessen Abgase allerdings der in Wien vorherrschende Westwind genau zum Palmenhaus trug, wurde 1904 gleichzeitig mit dem Sonnenuhrhaus errichtet. Zur Reinigung der stark verschmutzenden Glasscheiben und auch zum Schattieren (also für Arbeiten in großer Höhe) wurden Kadetten der österreichischen Kriegsmarine abkommandiert.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Palmenhaus im Park Schönbrunn. Wiedereröffnung nach Renovierung ;1953.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die konvexen und konkaven Linien des Mittel- und der Seitenpavillons sind von ausgewogenen Proportionen bestimmt und verleihen der Eisenkonstruktion trotz der enormen Größe eine spürbare Leichtigkeit. Zwischen dem Gerippe der außen liegenden Eisenkonstruktion sind die Glasflächen eingesetzt, die sich wie eine Haut an die gebogenen Eisenträger anschmiegen.
Ein anmutiges Gewächshaus
Textausszug: Duncan J. D. Smith: Nur in Wien
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Palmenhaus im Park Schönbrunn.
Im Vordergrund Broderie parterre und Springbrunnen. ;1991.
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Ein großes Areal westlich des Schönbrunner Schlosspark wird vom berühmten Wiener Tiergarten eingenommen. Er befindet sich dort, wo einst die 1752 eingerichtete Menagerie von Kaiser Franz I. (1745-1765) war, ist also der älteste Zoo der Welt. Der Gemahl der „Kaiserin“ Maria Theresia (1740-1780) verwendete seinen Reichtum und seine Macht, um sich in großem Maßstab seinem Interesse für Naturgeschichte zu widmen; er hat auch das einzigartige Naturhistorische Museum begründet. Er war ein begeisterter Botaniker und Gärtner und finanzierte Expeditionen nach Afrika und Westindien, um seltene Arten zu sammeln und nach Wien zu schaffen.
Palmenhaus - © Markus Schieder - Fotolia.com
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn.
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1860 gab Kaiser Franz Josephs (1848-1916) Bruder Maximilian (später kurze Zeit Kaiser von Mexiko) eine Weltumsegelung in Auftrag. Die vielen Ergänzungen zur kaiserlichen botanischen Sammlung von Franz I. ließen die Idee entstehen, im Schlosspark in Schönbrunn ein mächtiges Glashaus zu bauen; der Architekt Franz Xaver Segenschmid wurde mit dem Entwurf betraut. Nachdem er berühmte Palmenhäuser in London (Kew Gardens), Glasgow und Brüssel besichtigt hatte, begannen die Arbeiten an seinem Gebäude aus massivem Schmiedeeisen und Glas.
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Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn.
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Das Palmenhaus wurde am 19. Juni 1882 von Kaiser Franz Joseph höchstpersönlich eröffnet; es ist 113 Meter lang und besitzt nicht weniger als 45 000 Glasscheiben. Es besteht aus Drei Pavillons, von denen jeder Pflanzen aus einer anderen Klimazone enthält. Der 28 Meter hohe zentrale Pavillon beherbergt eine Sammlung von Pflanzen aus gemäßigten Klimazonen, darunter zwei hundertjährige Palmen, während der kühlere Nordpavillon unter seinen Arten auch Pflanzen aus dem Himalaja zeigt. Der feuchtheiße südliche Pavillon enthält tropische Regenwaldpflanzen aus dem Bereich des Äquators. Obwohl das Wiener Palmenhaus nicht mehr das größte Europas ist, ist es sicherlich das schönste.
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Glasarchitektur der Fassade. Detail. ;1991.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Proportionen seiner konvexen und konkaven Bögen tragen zu seinem eleganten Aussehen bei, trotz der massiven Konstruktion, die beim Bau nötig war. Leider fielen im Februar 1945 drei Bomben durch das Dach, worauf viele Pflanzen erfroren. Das Gebäude wurde repariert und 1953 wiedereröffnet, musste jedoch wegen durch Feuchtigkeit verursachten schweren Rostschäden neuerlich schließen. Unter Einsatz der neuesten Technologien, darunter schmutzabweisendes Glas, wurde das Palmenhaus neuerlich restauriert und steht heute den Besuchern wieder offen, die dieses anmutigste aller Gewächshäuser besichtigen wollen.
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Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn.
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 Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen. Das Gebäude, aus dem Jahr 1904 stammend, wurde ursprünglich zur Überwinterung von Palmen aus dem Großen Palmenhaus verwendet.

Ebenso altehrwürdig wie das Schönbrunner Palmenhaus, wenn auch beträchtlich kleiner ist der frühere kaiserliche Wintergarten oberhalb des Burggartens hinter der Neuen Burg, der einst der Privatgarten des Kaisers war. Es wurde vom Architekten Friedrich Ohmann 1901 im Jugendstil entworfen und enthält heute eine Sammlung lebender Schmetterlinge.
Mit freundlicher Genehmigung (Textausszug):
Duncan J. D. Smith: Nur in Wien
Christian Brandstätter Verlag GmbH & Co KG
Daten zum Grossen Palmenhaus
 Länge: 111 m, Breite: 28 m, Höhe: 25 m
Grundfläche: 2.500 m²
Glasfläche: 4.900 m², bestehend aus 45.000 Glasscheiben
Öffnungszeiten:
Das Palmenhaus ist ganzjährig geöffnet.
1. Mai bis 30. September_9:30–18:00 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)
1. Oktober bis 30. April_9:30–17.00 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr)
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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