Wien und der Vampirismus
Volksglauben und Mythologie des Vampirismus
Werk über den Umgang des sogenannten Vampirismus;1751.
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Auch wenn der Mythos des Vampirs, der die Menschen seit Tausenden von Jahren beschäftigt, bei den meisten Horror hervorruft (und sich dadurch auch gut verkaufen lässt), tragen sehr menschliche Bedürfnisse und Gelüste zu seiner Faszination bei: Geben und Nehmen (der Vampir nimmt seinem Opfer Blut und schenkt ihm dafür – zumindest in vielen Adaptionen des Stoffes – eine gewisse masochistische Lust), Sterben und Gebären (das Opfer des Vampirs verliert infolge des Bisses sein sterbliches Leben und ersteht als Untoter wieder auf), Eros und Thanatos (Liebe und Tod, eine Synthese von großer Tragik und Dramatik, die auch das ewige Dilemma des Untoten beschreibt, der mit einer erotischen Begegnung – als die der Biss oder Kuss des Vampirs durchaus verstanden werden kann – unweigerlich den Tod bringt).
Skelett aus dem Vampir-Grab von Sozopol,
ausgestellt im Nationalen Historischen Museum in Sofia.
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Die Geschichte dieser Mythologie reicht zurück bis zum Beginn des Alten Testaments: die erste 'Untote' der Geschichte, schriftlich in der Kabbala (der Schrift zur gleichnamigen jüdischen Geheimlehre) benannt, ist Lilith, Adams erste Frau. Nach ihrer Vertreibung aus dem Paradies (sie war Adam ungehorsam gewesen) suchte sie als 'Nachtgeist' die junge Menschengemeinde heim und stahl kleine Kinder.
"Vernünftige und Christliche Gedanken
über die Vampirs oder Blutsaugenden Todten"
; 1733.
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Seither ist der Vampir nahezu allgegenwärtig: Im alten Transsilvanien, das oft als Ursprungsland der Vampirsaga genannt wird, gehört der Glaube an Wiedergänger (Untote) und Nachzehrer (Tote, die auferstehen, um von den Lebenden zu zehren) seit Jahrhunderten zur Volkskultur. Auch in Deutschland kannte man den Mythos der Wiedergänger, er floss mit in die Massenhysterie zur Zeit der Hexenverfolgungen ein.
Mittelalterliche Darstellung: Ein Mönch kämpft gegen Werwölfe.
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Es ist auch kein Zufall, dass der Vampir oft mit dem Wolf, oder besser, dem Werwolf, verglichen wird: Beide sind Kreaturen der Nacht, verfügen über übersinnliche Kräfte und töten Nacht für Nacht Unschuldige, um zu überleben. Die Beliebtheit des Vampirs rührt wohl daher, dass er dem Menschen ähnlicher ist und in seiner Schönheit, Macht und Gerissenheit – und nicht zuletzt in seiner Unsterblichkeit – in gewissem Sinne als 'Übermensch' gesehen werden kann.
"Vernünftige und Christliche Gedanken
über die Vampirs oder Blutsaugenden Todten"
; 1733.
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Gerard van Swieten (später Freiherr van Swieten; * 7. Mai 1700 in Leiden; † 18. Juni 1772 in Schönbrunn/Wien), war ein Mediziner niederländischer Herkunft, Leibarzt Maria Theresias und Reformer in der Zeit der Aufklärung. Besonders wichtig ist die Rolle van Swietens im Kampf der Aufklärer gegen den „Aberglauben“, insbesondere im Fall der Vampire, von denen ab etwa 1720 immer wieder aus Dörfern in Südosteuropa berichtet wurde. Nach dem Ende des letzten Türkenkrieges 1718 waren einige Regionen – zum Beispiel Nordserbien und ein Teil Bosniens – Österreich zugefallen. Diese Landteile wurden mit Flüchtlingen besiedelt. Sie erhielten den Sonderstatus abgabefreier Wehrbauern. Als Gegenleistung hatten sie für die landwirtschaftliche Erschließung sowie für die Grenzsicherung zu sorgen.
Aus der "Vossischen Zeitung", Berlin 1755
Wien, den 23. April. Nachdem durch die aus Oberschlesien eingegangenen Nachrichten der Ruf ausgebreitet worden, als ob sich dortzulande zu Herrmsdorf einige sogenannte Vampire oder Blutsauger spüren ließen und deswegen von den dortigen Einwohnern die wirkliche Ausgrabung und Verbrennung einiger bei ihnen in Verdacht gefallener Körper vorgenommen worden wäre; so haben Ihre Kaiserlich-Königliche Majestät zu gründlicher Erforschung der Sache eine eigene Kommission von erfahrenen und dem Werke gewachsenen Männern dahin abgeordnet, von welchen nach genauester Untersuchung aller Umstände befunden wurde, daß dieses Vorgeben bloß von der durch die seit vielen Jahren her eingewurzelten betrüblichen Vorurteile und einen sträflichen Aberglauben verderbten Einbildungskraft der dortigen Bauersleute herrühre, folglich auch alles, was davon ausgestreut worden, grundfalsch, und diese greuliche Exekution einzig und allein aus eigenem Antriebe der dortigen Einwohner ohne Vorwissen der gehörigen Landesstände vollzogen worden sei. Welches ärgerliche Beginnen Ihre Majestät nicht nur gegen alle diejenigen, die hieran teilgenommen, scharf geahndet, sondern auch mittels eines an alle Länderrepräsentanten erlassenen Circularrescripts allen sowohl geistlichen als weltlichen Obrigkeiten allergnädigst anbefehlen lassen, daß sie ihre Untergebenen solchen sträflichen und abergläubischen Irrtümern ableiten, auch bei schwerster Ahndung abhalten sollen, auf solche ärgerliche und abergläubische Art künftig zu verfahren.
Quelle: www.sagen.at/sagen/wien/vampir_kommission
Über diese Siedler gelangten die Vampirberichte erstmals in den deutschsprachigen Raum. Maria Theresia sandte Gerard van Swieten im Jahre 1755 nach Mähren, um die dortige Vampirlage zu klären. Er selbst bezeichnete den Vampirmythos als „Barbarei der Unwissenheit“, die er unbedingt mit allen Mitteln ausmerzen wollte.
Gerard van Swieten, der "Vampirbeauftragte" der Kaiserin Maria Theresia
und Vorbild für Bram Stokers Figur des "van Helsing", dem Widersacher Draculas.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Er untersuchte die angeblichen Vampirfälle gründlich und verfasste zu diesem Thema einen nüchternen Bericht, der unter dem Titel Abhandlung des Daseyns der Gespenster veröffentlicht wurde und bei dem er natürliche Ursachen als Erklärung für den Vampirglauben heranzog.
Aus "Das Vampir-Rezept", Josh Wittmann (15. Januar 2012)
... es ist das Jahr 1816, in dem Byron sich am Genfer See in der Villa Diodati einmietete. Dieses Jahr war fürchterlich. Nicht nur, dass Europa noch immer an den politischen Umwälzungen durch die Kriege mit Napoleon litt, es war auch ein Jahr ohne Sommer*. Lord Byron lernte am Genfer See auch Mary Shelley kennen. Bei einem Treffen in Byrons Villa hielt sie Dauerregen von Aktivitäten im Freien ab und so begannen sie zum Zeitvertreib der Stimmung entsprechend Schauergeschichten zu erzählen. Dieses Treffen war literarisch überaus fruchtbar. Denn Mary Shelley skizzierte dabei ihren ‚Frankenstein‘, Polidori – der Leibarzt Byrons – griff eine Erzählung Lord Byrons auf und schuf daraus später seine Novelle ‚The Vampyre‘. Die Prototypen für den späteren Grafen Dracula waren geboren.
Quelle: der-schwarze-planet.de/vampir-rezept-cesky-krumlov
Stokers handgeschriebene Notizen mit den Figuren des Romans.
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Der Vampirroman Dracula folgte einer ganzen Reihe von Geschichten über Vampire, die in der Romantik und später im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Topos der Literatur wurden. Darüber hinaus wird er dem Genre des Schauerromans zugeordnet, weil Stoker Elemente wie alte Schlösser, Ahnenflüche und übernatürliche Erscheinungen in seinem Roman verwendet. Besonders beeinflusst und beeindruckt war Stoker von der Erzählung Carmilla des Iren Joseph Sheridan Le Fanu.
Illustration zu Carmilla 1872 von David Henry Friston.
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Aus "Das Vampir-Rezept", Josh Wittmann (15. Januar 2012)
... wieder ist es ein Ire, der für die nächste Zutat verantwortlich zeichnet: Sheridan Le Fanu (1814-1873). Der Schriftsteller schuf 1872 die Erzählung ‚Carmilla‚. Eine mit starken sexuellen, bzw. lesbischen Untertönen durchzogene Gruselgeschichte über eine weibliche Vampirin, die ihr Unwesen in der Steiermark trieb. Die Ortswahl ist erstaunlich, da die Verleger seiner Geschichten immer wieder darauf drängten, dass Le Fanu seine Geschichten im engeren Umfeld, also in Irland oder Großbritannien ansiedeln sollte.
Quelle: der-schwarze-planet.de/vampir-rezept-cesky-krumlov
So sollte auch Stokers Roman zunächst in der Steiermark spielen und in einem Einführungskapitel ließ er seinen Protagonisten Jonathan Harker das Grab der Vampirin entdecken. Stoker entschied sich jedoch für Transsylvanien.
Porträt Vlads III. Drăculea (spätes 16. Jahrhundert, KHM, Schloss Ambras).
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Das Einleitungskapitel wurde herausgenommen und später als Kurzgeschichte unter dem Titel Draculas Gast veröffentlicht. Stoker verlegte den Handlungsort auch deswegen, weil er auf die historische Gestalt des Vlad Țepeș (Vlad der Pfähler, 1431–1476), einen für seine Grausamkeit berüchtigten walachischen Wojwoden, den er zur Romanfigur umarbeitete, hinweisen wollte. Die Vorbildfunktion von Vlad für Stokers Dracula wird jedoch bisweilen bestritten.
Pfählungen – Darstellung aus der Brodoc-Chronik. Vlad III. Drăculea wohnt speisend
einer Massenhinrichtung bei (Holzschnitt von Markus Ayrer, Nürnberg, 1499).
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Zur Zeit des Romans war das heutige rumänische Transsylvanien (Siebenbürgen) ein Teil des Königreichs Ungarn und der k.u.k.-Monarchie Österreich-Ungarn. Jedoch war Stoker in seinem gesamten Leben niemals an den „exotischen“ Orten seines Romans. Er stellte deshalb umfangreiche Nachforschungen an und durchforstete Bibliotheken und Archive, vor allem die des Britischen Museums.
"Vampir Tötungs Set" um 1800.
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Als Unterlagen dienten ihm Militärkarten, Vampirsagen (Sonne/Knoblauch meiden, lange Zähne, Blut trinken) und Berichte englischer Reisender. Seine Recherchen waren so genau, dass selbst die Zugfahrpläne, die im Roman genannt werden, mit der Wirklichkeit übereinstimmten. Diese und andere Daten entnahm er einem damals geläufigen Reiseführer, dem "Baedeker für Österreich-Ungarn", der 1895 bereits in der 24. Auflage erschien. Trotz aller Akribie unterliefen Stoker massive Fehler in Sachen Geographie und Geschichte.
"Vampir Tötungs Set" um 1800.
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So machte er aus Dracula einen Szekler, obwohl der historische Fürst ein Woiwode des Fürstentums Walachei war und eher in den Süd- als in den Nordkarpaten zu verorten gewesen wäre. Auch schilderte er die transsylvanische Landschaft düsterer, als sie in Wirklichkeit ist. Der österreichische Dokumentarfilm "Die Vampirprinzessin" stellt die Theorie auf, Eleonore von Schwarzenberg, eine Adlige aus dem böhmischen Hause Lobkowitz, solle für Stokers Roman als Inspiration gedient haben, da diese vom Volk als Vampirin gesehen worden sei.
Aus "Das Vampir-Rezept", Josh Wittmann (15. Januar 2012)
... die Geschichte der ungarischen ‚Blutgräfin‘ sollte vielleicht auch noch erwähnt werden. Die kannte man damals ebenfalls. Es ist die Geschichte der Elisabeth Bathory, einer ungarischen Adeligen, die angeblich hunderte Mädchen tötete um in deren Blut zu baden und damit ewige Jugend zu erhalten. Die Geschichte hat historische Wurzeln, wurde aber zu einer herrlichen Gruselgeschichte, die im Laufe der Zeit immer stärker ausgemalt wurde. Ursprünglich dürfte es sich um eine politische Intrige gehandelt haben, die in einer Art Hexenprozess endete. Möglicherweise hat Stoker auch diese Erzählung gekannt. Jedenfalls ist ihr Stellenwert als Zutat für Stokers Roman umstritten.
Quelle: der-schwarze-planet.de/vampir-rezept-cesky-krumlov
Elisabeth Báthory (verheiratet Elisabeth Nádasdy; ungarisch Báthory Erzsébet, slowakisch Alžbeta Bátoriová/Báthoryová; * 1560 in Nyírbátor, Ungarn; † 21. August 1614 auf Burg Čachtice (Schächtitz), Königliches Ungarn, heute Slowakei) war eine ungarische Gräfin aus dem Hause der Báthory von Ecsed. Ihre Verurteilung als Serienmörderin im Jahr 1611 gab Anlass zur Herausbildung der Legende einer „Blutgräfin“, die den Stoff für zahlreiche künstlerische Bearbeitungen abgab.
Das "Ungarische Haus" in Wien war einer jener Orte, an denen Elisabeth Báthory,
die berüchtigte "Blutgräfin", ihren mörderischen Gelüsten frönte..
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
In der Augustinerstraße 12 steht ein viergeschossiges Bürgerhaus mit schlichten Renaissance-Gesimsen in der schmucklosen Fassade. Der massige, denkmalgeschützte Bau wirkt bedrückend ernst und strahlt eine gewisse Unheimlichkeit aus: In diesem Haus, das "Harnischhaus" oder "Ungarisches Haus" genannt wird, lebte an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert eine sadistisch veranlagte Frau, die als die "Blutgräfin" in die Kriminalgeschichte einging. Allein ihre Heimat Transsylvanien bot Anlass zur Bildung der schaurigsten Legenden, die in Teilen jedoch der Wahrheit entsprechen.
Erzsébet Báthory im Alter von 25 Jahren.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Sie wuchs in Ecsed auf und lernte Latein, Deutsch und Griechisch. 1571 wurde sie mit elf Jahren mit dem fünf Jahre älteren Franz Nádasdy von Fogarasföld verlobt. Dessen Mutter Ursula hatte zwei Jahre vorher Schloss Čachtice als Mitgift für ihn gekauft und starb im Jahr der Verlobung. Die Hochzeit fand am 9. Mai 1575 statt, als Elisabeth 14 Jahre alt war. Báthory änderte ihren Nachnamen in Báthory-Nádasdy. Die Eheschließung soll Anlass für ihren Übertritt zum Luthertum gewesen sein. Das Paar Báthory-Nádasdy wohnte auf Burg Čachtice (deutsch: Schächtitz, ungar. Cséjthe) zwischen Piestany und Neustadt an der Waag in der Gegend von Neutra (ungar. Nyitra, slowak. Nitra). Franz war oft außer Haus und kämpfte als Kommandant im königlichen Ungarn gegen die Osmanen (Langer Türkenkrieg von 1593 bis 1606). Er nahm an den Rückeroberungen von Esztergom, Vác, Székesfehérvár, Visegrád und Győr teil, wurde zum Ritter geschlagen und erwarb sich durch sein hartes Vorgehen den Beinamen „Schwarzer Ritter“. Elisabeth Báthory führte den Haushalt der Burg.
Erzsébet Báthory.
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Sie verwaltete das Erbe der Kanizsay und der Nádasdy für ihren Mann. Das Königreich Ungarn unter Herrschaft des Hauses Habsburg verschuldete sich zur Finanzierung des Krieges hoch bei den Nádasdy. 1585 gebar Báthory im Alter von 25 Jahren ihr erstes Kind, die Tochter Anna. Ein Gemälde von Báthory wurde im gleichen Jahr gemalt. 1586 bis 1594 bekam sie Ursula und Andreas, die beide als Kinder starben, und danach Katharina. Báthory war 38 Jahre alt, als 1598 der Sohn Paul – Haupterbe des Paares – geboren wurde. Ihr Bruder Stephan, Erbe der Báthory von Ecsed, war kinderlos geblieben, so dass er Elisabeth Báthory 1600 in seinem Testament bedachte. 1601 erkrankte ihr Ehemann Franz Nádasdy in Pressburg (ungar. Pozsony, slowak. Bratislava). 1602 kam es zu Aktivitäten von Geistlichen gegen Franz und Elisabeth in Keresztúr. Báthory agierte als Familienoberhaupt, was damals für eine Frau ungewöhnlich war. 1604 verheiratete sie ihre Tochter Anna mit Miklós Zrinyi. Ihren Sohn und Erben Paul ließ sie durch Graf Emmerich Megyéry den Roten erziehen. Die Tochter Katharina verlobte sie mit Georg Drugeth von Homonna, die Hochzeit fand am 6. Januar 1610 auf Čachtice statt. Durch den Tod ihres Bruders Stephan war dieser als Erzieher des Großneffen ihrer Mutter Gabriel Báthory von Somlyó und seiner Schwester Anna ausgefallen. 1608 wurde Gabriel Báthory Wojewode von Transsylvanien. Auf Befehl des Königs Matthias II. (ung. Mátyás) von Ungarn stürmte und durchsuchte Graf Georg Thurzo von Bethlenfalva, seit 1609 Palatin von Ungarn und Vetter von Báthory, am 29. Dezember 1610 das Schloss von Čachtice.
Burg Čachtice (Schächtitz).
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Báthory wurde wegen vielfachen Mordes an Dienerinnen 1611 unter Hausarrest gestellt. In Bitcse wurden zwei Prozesse abgehalten, einer in Ungarisch und einer in Latein. Da man Báthory selbst nicht Stellung nehmen ließ, bestand der Prozess nur aus der Vernehmung von Mitangeklagten und Zeugen. Erstere waren diverse Diener der Gräfin. Als Resultat des Prozesses wurden Dorothea und Helena die Finger abgerissen und beide dann lebendig verbrannt. Johannes wurde geköpft, seine Leiche auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Katharina wurde in Haft belassen und nicht verurteilt, da sie teilweise durch Zeugenaussagen entlastet wurde. König Matthias verlangte das Todesurteil gegen die Gräfin Báthory, Thurzo stimmte dem jedoch nicht zu. Báthory wurde in einem kleinen Zimmer auf ihrer Burg Čachtice eingemauert und hatte bis zu ihrem Lebensende nur durch ein kleines Loch in der Mauer Kontakt zur Außenwelt. Die Prozessunterlagen schildern, dass Báthory viele junge Mädchen auf ihre Burgen gelockt habe, um sie dort auf vielfache Weise nackt zu Tode zu foltern.
Luftbild von Schloss Nádasdy in Sárvár. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts lebte
hier die als Mörderin verurteilte Gräfin Elisabeth Báthory.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Laut den Prozessakten soll Thurzo sofort nach Betreten der Burg Čachtice die ersten Mädchenleichen gefunden haben. Báthory und ihre Diener(innen) haben laut den Aussagen folgende Foltermethoden praktiziert: Fesselung, Schläge und Auspeitschung bis zum Tode, Schnitte mit der Schere, Stiche mit Nadeln, Verbrennungen mit heißem Eisen und Wasser, Übergießen mit Wasser im Frost, brennendes Ölpapier zwischen den Zehen, Ohrfeigen und Messerstiche. Dorothea sagte aus, von 36 getöteten Mädchen zu wissen. Eine andere Zeugin gab an, auf Schloss Sárvár seien ihres Wissens über 80 Mädchen getötet worden. Michael Farin, der als Herausgeber der aktuellen deutschsprachigen Quellensammlung zu Báthory sowohl die zeitgenössischen Quellen als auch die Entstehung der späteren Báthory-Legende dokumentiert hat, hält die historische Báthory nicht für unschuldig, ebenso György Pollák. Eine Variation dieser Auffassung besagt, dass Báthorys Verhalten lediglich exzessiver war als das anderer Hochadliger. Sie sei demzufolge nur angeklagt worden, weil sie sich nicht mit Bauernmädchen begnügte, sondern schließlich auch Mädchen aus dem niederen Adel Ungarns umbrachte, darunter die Sängerin Helene (ung. Ilona) Harczy, die sie in Wien kennengelernt hatte, wo sie auch zahlreiche Mädchen getötet habe.
Darstellung der Erzsébet Báthory und des grausamen Treibens auf ihrer Burg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
1729 behandelte der Jesuit László Turóczi in seinem vom Geist der Gegenreformation geprägten Werk "Ungaria suis cum regibus compendio data" die Verurteilung von Báthory vom Standpunkt des Gerichts aus und ergänzte sie um einige entscheidende, offenbar frei erfundene Details: Báthory habe beim Foltern eines Mädchens einige Blutspritzer abbekommen und auf der befleckten Stelle eine deutliche Verjüngung ihrer Haut verspürt. Sie habe sich daher entschlossen, systematisch junge Frauen zu töten und in deren Blut zu baden, um ihre eigene Haut jugendlich und attraktiv zu erhalten. Helena und Dorothea seien Hexen gewesen. Der Jesuit Turóczi gab zudem erstmals als Ursache für Báthorys Wahnsinn ihren Übertritt zum Luthertum als Ursache an.
Eva Green in dem der Horror-Komödie "Dark Shadows" von Tim Burton; 2012.
Das Blutbad der "Angelique Bouchard" im Film ist angelehnt an die Person der Erzsébet Báthory.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Insbesondere durch die Legende, Báthory habe im Blut der ermordeten Mädchen gebadet oder es getrunken, um sich selbst jung zu erhalten, bekam Báthory den Beinamen „Blutgräfin“. Ob Bram Stoker von der Báthory-Legende angeregt war und sie für seinen Roman Dracula verwendete, ist umstritten. Eine Verbindung zwischen der Blutgräfin und bluttrinkenden Vampiren wurde erstmals 1970 hergestellt, um einen Film zu bewerben. Mittlerweile ist sie ein typisches Thema im Vampir-Genre. In etlichen Werken, die von den Legenden um die „Blutgräfin“ handeln, wird der Name Báthory gar nicht mehr genannt.
Aus "Das Vampir-Rezept", Josh Wittmann (15. Januar 2012)
Josh Wittmann ist als Journalist und leidenschaftlicher Fotograf schon viel herumgekommen und ich erzählte ihm von meinem Reisebericht zum Dracula Schloss. Josh meinte, dass Bram Stoker weniger von Vlad Tepes sondern viel mehr durch Eleonore von Schwarzenberg inspiriert worden sei. Die Fürstin aus Cesky Krumlov in Tschechien hat man schon zu ihren Lebzeiten des Vampirismus verdächtigt.
Quelle: der-schwarze-planet.de/vampir-rezept-cesky-krumlov
Am 13. Dezember 1701 heiratete Prinzessin Eleonore Amalia in Wien den Erbprinzen (seit 1690) Adam Franz Karl Eusebius zu Schwarzenberg (1680–1732), späteren 3. Fürsten zu Schwarzenberg (seit 1703) und 8. Herzog von Krumau (seit 1723), den zweitgeborenen Sohn des Fürsten Ferdinand Wilhelm Eusebius und der Gräfin Maria Anna von Sulz. Das Eheleben gestaltete sich von Anfang an schwierig; seit 1710 war es durch eine beinahe zwölf Jahre andauernde Ehekrise geprägt, während der Eleonore Amalia von ihrem Gatten aus Wien verbannt wurde.
Aus "Das Vampir-Rezept", Josh Wittmann (15. Januar 2012)
... denn mit Eleonore von Schwarzenberg bekommt das Schloss eine Herrin, die stark von okkultistischem Denken geprägt war. Sie ließ die Bevölkerung Wölfinnen fangen um sie zu melken. Überzeugt davon, dass diese Milch einen männlichen Nachkommen bescheren würde, trank sie täglich Wolfsmilch. Was schließlich funktionierte und die Fürstin schenkte einem gesunden Knaben das Leben. Permanente Schlaflosigkeit ließ sie in der Nacht leben, tagsüber fiel ihre Blässe und Müdigkeit auf. So berichten Chronisten, dass sich die Bevölkerung über das Wolfsgeheul um das Schloss beklagte. Die Menschen in Krumlov und in der Umgebung begannen zu rätseln und schlussendlich entstand der Verdacht, dass die Fürstin ein Vampir sei. Ein Gerücht, dass bis zum Wiener Kaiserhof drang.
Quelle: der-schwarze-planet.de/vampir-rezept-cesky-krumlov
Das erste Trennungsjahr verbrachte sie mit ihrem Vater auf Reisen und auf seinen Schlössern im Reich und in Böhmen. Danach erhörte Adam Franz ihre Bitten, sie zumindest auf einem seiner Güter unterzubringen. Für den Sommer 1711 wies er ihr das Schloss Chřešťovice, ab Herbst 1711 das Schloss Frauenberg zu.
Fürstin Eleonore von Schwarzenberg mit ihrem Sohn Joseph Adam, um 1727
(angeblich befand sich in diesem Portrait unter dem linken Arm der Fürstin
eine Wölfin, die jedoch später wegrutschiert wurde).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Als Grund für die Verbannung galt angebliche Untreue der Fürstin. Die tatsächliche Ursache lag wohl darin, dass die Heirat von Adam Franz mit Eleonore Amalia durch dessen Vater erzwungen worden war. Adam Franz hatte als Erbprinz während seiner Kavaliersreise in Rom Maria Karoline Gräfin Althann kennengelernt und ihr ohne elterliche Zustimmung ein Eheversprechen gegeben. Der Vater ließ die heimliche Verlobung für ungültig erklären; sie wurde im Juli 1701, kurz vor der Verlobung mit Eleonore Amalia, gelöst. Weitere Beweggründe waren weitaus prosaischer: Von der vertraglich zugesicherten Mitgift der Lobkowitzer Prinzessin in Höhe von 20.000 Gulden wurden zu Lebzeiten ihres Vaters lediglich 3.000 Gulden an ihren Gatten überwiesen. Die Fürstin musste den Rechtsweg beschreiten, um die Auszahlung zu erzwingen. Nachdem sie die Hochzeit der Tochter Maria Anna erfolgreich arrangiert hatte, erlaubte ihr Adam Franz auf die von ihm gerade ererbte neue Hauptresidenz der Schwarzenberg, Schloss Krumau, zu übersiedeln, und die Beziehung des Fürstenpaares besserte sich allmählich. Der Legende nach versöhnten sich die Eheleute nach einer zufälligen Begegnung im Prager Veitsdom am Grab des Johannes Nepomuk, der seitdem als der Schutzheilige der Familie Schwarzenberg gilt. Die Versöhnung wurde durch die Geburt des ersten und einzigen männlichen Nachkommen besiegelt.
Fürstin Eleonore von Schwarzenberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ihr Gatte starb nach 31 Ehejahren durch einen Jagdunfall bei einer Hirschjagd auf den kaiserlichen Besitzungen bei Brandeis an der Elbe. Den tödlichen Schuss gab Kaiser Karl VI. ab, in dessen Schusslinie der Fürst geraten war. Nach dem Tod ihres Mannes nahm der Kaiser Eleonores Sohn zu sich nach Wien und zahlte der Witwe einen fürstlichen Unterhalt von jährlich 5.000 Gulden. Fürstin Eleonore Amalia starb am 5. Mai 1741 in der Schwarzenbergischen Residenz in Wien. Franz von Gerstorff, der Leibarzt von Kaiser Karl VI., beantragte eine Obduktion. Aufgrund des Obduktionsberichtes ergeben sich Hinweise auf einen metastasierenden, zystischen Eierstockkrebs. Ihr Leichnam wurde auf ihren ausdrücklichen, im Testament vom 28. April 1741 festgehaltenen Wunsch nicht in der schwarzenbergischen Familiengrablege in der Wiener Augustinerkirche, sondern in der St.-Nepomuks-Kapelle in der St.-Veits-Kirche zu Krumau bestattet, ihre Innereien wurden in die Augustinerkirche nach Třeboň überführt und ihr Herz neben dem ihres Gatten in der Nepomuk-Kapelle in der St.-Veits-Kirche zu Krumau beigesetzt
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Vampirismus" der
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Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
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Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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