Zahnpflege für Säuglinge und Kinder
Die richtige Putztechnik - früh übt sich
Eine Information des Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Zahnpflege © Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
© Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Zwischen dem fünften und zehnten Monat ist es meist so weit: Die ersten Zähne zeigen sich. Bereits ab diesem Zeitpunkt brauchen die kleinen Zähnchen sorgfältige Pflege. Gesunde Milchzähne sind nicht nur für das erste Kauen äußerst wichtig, sondern auch Platzhalter für die später durchbrechenden bleibenden Zähne. Außerdem spielen sie bei der Ausbildung des Kiefers und für die Sprachentwicklung eine wesentliche Rolle. Und nicht zuletzt ersparen gut gepflegte und gesunde Zähne Schmerzen ...
Vor dem Durchbruch der Zähne
Die richtige „Mundhygiene“ ist jedoch bereits vor Durchtreten der kleinen Beißerchen ein Thema. Kariesauslösende Bakterien sind bei der Geburt zwar noch nicht vorhanden, sie werden jedoch meist in den ersten Lebensjahren durch die Eltern oder Geschwister auf das Kind übertragen (z.B. durch Abschlecken eines Löffels oder Schnullers). Um Karies zu vermeiden, sollten Eltern/Geschwister daher den Schnuller nie in den Mund nehmen und Besteck nicht gemeinsam verwenden.
Richtige Pflege von Anfang an
Schon vor Durchbruch der Zähne können Sie Ihr Kind auf das spätere Zähneputzen vorbereiten, z.B. indem Sie mit der sauberen Fingerkuppe über den Kieferkamm streichen. Regelmäßige und sorgfältige Pflege gehört spätestens mit Durchbruch des ersten Milchzahns zum A und O schöner und gesunder Kinderzähne:
Milchzähne sind besonders kariesanfällig, da ihr Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgebildet ist. Zähne sollten daher regelmäßig mit Wasser gereinigt werden – z.B. nach den Mahlzeiten und vor allem nach süßen Speisen und Getränken. Anfangs kann dies mit einem sauberen Tuch (Mullläppchen), das um den Zeigefinger gewickelt wird und möglichst keine Fusseln bildet, geschehen. Mitunter sind dabei mehrere sanfte Versuche nötig, denn für manche Babys ist das „Putzen“ der Zähne sehr gewöhnungsbedürftig. Die Zähne können auch mit einer kleinen weichen Kinderzahnbürste vorsichtig einmal am Tag gesäubert werden.
Welche Kinderzahnpasten besonders gut geeignet sind, darüber berät Sie die Zahnärztin/der Zahnarzt. Auch bei den Mutter-Kind-Pass Untersuchungen wird auf das Thema Zähne und Zahnpflege eingegangen. Über die Einnahme von Fluoridtabletten bzw. die Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasten informiert Sie zudem Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt bzw. Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt.
Zirka ab dem dritten Lebensjahr sollte zweimal täglich geputzt werden. Zähneputzen will allerdings gelernt sein. Zeigen Sie deshalb Ihrem Kind, wie man richtig putzt, und üben Sie z.B. das Ausspucken der Zahnpasta. Lassen Sie Ihrem Kind Zeit zum Üben.
Kinder möchten ihre Zähne oft selbst putzen. Ist das der Fall, sollten Sie trotzdem weiterhin beim Putzen dabei sein. Zudem ist es ratsam, die Zähne noch einmal nachzuputzen, vor allem vor dem Schlafengehen.
Ab dem Schulalter können Kinder die tägliche Zahnpflege meist selbstständig durchführen. Trotzdem gilt auch hier: regelmäßig überprüfen. Vor allem auf den sogenannten sechser Zahn, einen wichtigen bleibenden Backenzahn, sollten Sie zusätzliches Augenmerk legen, denn er hat tiefe Furchen und Grübchen und muss deshalb besonders gründlich gereinigt werden. Ab dem sechsten Lebensjahr können auch Zahnpasten mit höherem Fluoridgehalt verwendet werden.
Zahnärztliche Kontrolluntersuchung: Spätestens mit dem Durchbruch aller Milchzähne ist die regelmäßige Kontrolluntersuchung bei der Zahnärztin/dem Zahnarzt angesagt (ca. mit zwei bis drei Jahren). Aber auch schon vorher kann ein Besuch sinnvoll sein – um das Kind an einen „schmerzlosen“ Zahnarztbesuch zu gewöhnen.
Vermeiden Sie generell zuckerhaltige Getränke und Speisen, und bauen Sie Süßigkeiten nur selten in den Speisplan ein. Gewöhnen Sie Ihr Kind an ungesüßte Getränke wie Kräutertee oder Wasser. Vermeiden Sie es außerdem, dass Ihr Kind ständig an der Flasche nuckelt.
Eine ausgewogene vollwertige Ernährung bildet eine gute Grundlage für gesunde Zähne.
Auf die Putztechnik kommt es an!
Zahnpflege © Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
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Die richtige Putztechnik will gelernt sein, wenn man seine Zähne
gründlich reinigen möchte. Denn „falsches“ Zähneputzen kann
Schäden an den Zähnen verursachen. Einfach und wirkungsvoll
ist die sogenannte „Rot-Weiß-Technik“, also vom Zahnfleisch zum Zahn.
So schützen Sie das empfindliche Zahnfleisch.
Der Broschüre Zähne: Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit entnommen  
Wichtig ist, dass Sie immer von Rot nach Weiß putzen, also vom Zahnfleisch in Richtung Zahn. Dies ist besonders wichtig bei vorgeschädigtem und entzündetem Zahnfleisch.
Der Broschüre Zähne: Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit entnommen  
Reinigen Sie mit sanftem Druck und kreisenden Bewegungen.
Der Broschüre Zähne: Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit entnommen  


Nur die Kauflächen sollten waagrecht gebürstet werden.
 
Der Broschüre Zähne: Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit entnommen  

Vergessen Sie nicht auf die Reinigung der Zahninnenseite. Halten Sie dazu die Bürste senkrecht.
Der Broschüre Zähne: Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit entnommen.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen.
Die richtige Putztechnik - früh übt sich
Zähne sollten von allen Seiten gründlich gereinigt werden
– mit kindergerechter Zahnbürste (abgerundete Kunststoffborsten
und kleiner Bürstenkopf) sowie fluoridhaltiger Kinderzahnpasta.
Zudem kommt es bei der täglichen Pflege auf eine gute Putztechnik an.
Eltern sind die Vorbilder der Kinder. Bereits durch das Zuschauen lernt das Kind den Umgang mit Mundhygiene kennen. Anfangs können Kinder ihre Zähne noch nicht selbst putzen. Meist sind es die Eltern, die mit ihnen die Putztechnik üben.
Für Kinder ideal: Immer nach dem gleichen System zu putzen.
Das KAI-System, bei dem die Zähne immer in der gleichen Reihenfolge geputzt werden, kann dabei hilfreich sein. Geben Sie eine erbsengroße Menge Kinderzahnpasta auf die kindergerechte Zahnbürste und feuchten Sie sie an. Das Putzen beginnt mit den Kauflächen und endet mit den Innenseiten der Zähne. Zuerst sind die Zähnchen des Oberkiefers, dann die des Unterkiefers dran:
Alle Kauflächen (K) bürsten – mit kleinen Bewegungen hin und her. Zuerst oben, dann unten. Links im Oberkiefer beginnen.
Dann die Außenflächen (A) der Zähne mit Kreisbewegungen reinigen. Dabei die Zähne aufeinanderstellen (locker zubeißen).
Bei geöffneten Zahnreihen die Innenflächen (I) von Rot nach Weiß auswischen – also vom Zahnfleisch zum Zahn und mit einem kleinen Dreh. Im linken Oberkiefer beginnen.
Danach ausspucken, den Mund kurz ausspülen und die Zahnbürste gründlich abspülen. Wechseln Sie die Zahnbürste regelmäßig – etwa alle zwei Monate und in jedem Fall nach Krankheiten (z.B. Halsentzündung, grippaler Infekt).
Zahngesunde Ernährung
Zahnpflege © Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
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Süßigkeiten sind aus einem Kinderleben schwer wegzudenken. Leider können Naschereien schmerzhafte Folgen haben. Denn Zucker wird von Bakterien zu Säuren abgebaut, die den Zahnschmelz angreifen und zu Karies führen können. Kinder müssen jedoch nicht völlig auf Schokolade, Kuchen & Co verzichten. Ein generelles Verbot für süße Speisen und Getränke ist meist ohnehin nicht durchführbar.
Maßnahmen, um die Zähne gesund zu halten
So wenig Süßigkeiten wie möglich essen. Ständiges Naschen zwischendurch vermeiden. Süßes besser direkt zu oder nach der Mahlzeit essen.
Nichts Süßes nach dem Zähneputzen und kurz vor dem Zubettgehen essen.
Bewusst auf den Zuckergehalt von Speisen achten. Allerdings enthalten nicht nur diese oft hohe Zuckermengen, sondern auch Getränke wie Softdrinks und Fruchtsäfte. Gewöhnen Sie Ihr Kind an ungesüßte Getränke wie reinen Kräutertee und Wasser. Probieren Sie es mit naturbelassenen Lebensmitteln, damit Ihr Kind auch den Eigengeschmack von Nahrungsmitteln kennen lernt. Kinder sollten zudem nicht ständig an Trinkfläschchen (süßen Säften) nuckeln.
Auch saure Nahrung kann auf den Zahnschmelz einwirken (z.B. Säure in Zitrusfrüchten oder in Äpfeln). Daher nach dem Essen den Mund mit Wasser ausspülen und erst nach ca. 30 Minuten die Zähne putzen.
Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung Ihres Kindes. Diese ist für gesunde Zähne und ebensolches Zahnfleisch notwendig. Mineralstoffe wie Kalzium (z.B. enthalten in Milch und Milchprodukten) sind besonders wichtig. Aber auch verschiedene andere Lebensmittel liefern Nährstoffe, die zu einer gesunden Ernährung gehören.
Gut zu kauen ist wichtig für gesunde Zähne. Die Speichelproduktion wird angeregt, und der Speichel gibt den Zähnen einen gewissen Schutz. Harte Lebensmittel wie Gemüserohkost (z.B. Karotten) oder Obst stärken das Gebiss.
Zu einer gesunden Ernährung gehören auch kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Nudeln. Allerdings „schmecken“ diese auch den kariesauslösenden Bakterien. Daher gilt: Nach der Mahlzeit Mund ausspülen und Zähne putzen.
www.gesundheit.gv.at/krankheiten/zaehne/zahnpflege/saeuglinge-kinder
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Radetzkystraße 2; 1030 Wien
www.gesundheit.gv.at
Der Folder als PDF:
"Zähne: Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit"

www.bmgf.gv.at/zaehne_ausdruckunserergesundheit.pdf
 
 
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